Am Freitag nahm ich an der Verabschiedung des Rektors der Kastelberg Gemeinschaftsschule Manfred Kasten teil. Schülerschaft, Lehrerschaft und Eltern hatten ein schöne Verabschiedungsfeier vorbereitet die die Vielfalt der Kastelbergschule zum einen und das große Engagement ihres Rektors wunderbar darstellte.
Das Lied des Chors der Primarstufe zu Beginn der Verabschiedungsfeierlichkeiten „Zusammen war es schön“ brachte dies gut zum Ausdruck.
Mit Manfred Kasten wird nicht nur ein Rektor verabschiedet, sondern eine die Schule prägende Persönlichkteit, der diese nicht nur zu einem Ort des Lernens, sondern auch ein Ort um Freundschaften zu schließen und Erfahrungen zu sammeln.
In den Beiträgen von Schülerschaft, Lehrerkollegium und Elternschaft und Schulträger kam das gute Verhältnis zwischen Schulleitung und den schulischen Akteuren sehr gut zum Ausdruck.
Der Stadtrat hat bei der Einstellung von Manfred Kasten 2010 eine gute Entscheidung getroffen, gerade auch vor dem Hintergrund der ab 2011 sich nach dem Regierungswechsel in BW sich abzeichnende Strukturveränderungen der Schullandschaft. Es war mir 2013 sehr wichtig einen Antrag in den Gemeinderat einzubringen, die Kastelbergschule zur Gemeinschaftsschule weiterzuentwickeln, hierzu warb ich auch in Stuttgart dafür, diese Schule als Gemeinschaftsschule vorzusehen.
Es freute mich, dass mit Manfred Kasten als Rektor sich die Gemeinschaftsschule ab dem Schuljahr 2014/2015 gut entwickelte.
„Eine geile Schule haben Sie hier“, sagte Ralf Feyrer vom staatlichen Schulamt, Kasten sei ein Möglichmacher, der viel Zeit und Herzblut in die Schule gesteckt habe. Ralf Feyrer überreichte zum Abschluss der Feierlichkeiten die Urkunde, die den Rektor der Kastelberg Gemeinschaftsschule Manfred Kasten in den Ruhestand versetzte.
In seiner Abschiedsrede bedankte sich Manfred Kasten für die vielen schönen Worte und für die tolle Zusammenarbeit mit allen die den Schulalltag prägten. Politisch wollte sich Kasten zum Abschluss aber auch noch zu Wort melden, indem er forderte, dass sich die Gesellschaft gegen die Macht der Tech-Milliardäre und Autokraten wehren muss, denn Demokratie lebe vom mitmachen, daher müsse für diese Konzerne und Politikern Grenzen gesetzt werden.
Die Gäste dankten Manfred Kasten mit Standing Ovations.


