Ein Neujahrsempfang ermöglicht in vielen Gesprächen mit Vertreter/innen von Organisationen und Vereinen aus dem Bereich der Menschenrechte, Migration, gesellschaftlichen Teilhabe, Wirtschaft, Umwelt und Kultur einen ersten Austausch. Zurecht wird an den Neujahrsempfängen immer wieder deutlich hervorgehoben, dass das Ehrenamt eine unverzichtbare Stütze von Zusammenhalt, Demokratie und Menschlichkeit für unser Gemeinwesen ist.
Der Jahresbeginn ist für mich eine Zeit der Zuversicht und des Aufbruchs. Das schöne an den Neujahrsempfängen ist, dass hier Menschen zusammenkommen, die Verantwortung übernehmen und sich aktiv für das Gemeinwohl einsetzen, vom Katastrophenschutz über kommunalpolitisches Engagement, Kultur- und Sportvereine, Umwelt- und Tierschutz bis hin zur Arbeit für Geflüchtete, gegen Diskriminierung, die Demokratie, Europa und für internationale Solidarität.
So wurde z.B. beim Neujahrsempfang in Kenzingen Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Bereichen geehrt und auch an Franz Pfeffer die Staufermedaille des Landes verliehen.
Der Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer südlicher Oberrhein stand unter dem Motto „Hier geht was“. Erstmals gab es eine Podiumsdiskussion, die zeigen sollte, was den Standort auszeichnet – als Zeichen gegen den Krisen-Blues.
Ich werde noch als Vorsitzender des Deutschen Familienverbandes Baden-Württemberg den Neujahrsempfang der Stadt Freiburg besuchen. Auf Einladung, was mich sehr gefreut habe werde ich auch den Neujahrsempfang der Stadt Endingen besuchen und als Waldkircher Bürger natürlich auch den Neujahrsempfang der Stadt Waldkirch.
Für mich ist es aber auch wichtig, dass gerade bei den Neujahrsempfängen vor dem Hintergrund rechtspopulistischer Propaganda, die Bedeutung eines starken Europas, einer stabilen Demokratie und handlungsfähiger Kommunen als Fundament für Sicherheit, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben wird.
Daher müssen wir der digitalen Einflussnahme etwas entgegensetzen, denn Soziale Medien dürfen nicht gezielt dafür eingesetzt werden, um Gesellschaften zu beeinflussen, Fehlinformationen zu streuen und Demokratien zu destabilisieren.“ Diese Entwicklungen hätten Auswirkungen nicht nur auf Staat und Gesellschaft, sondern auch auf Städte und Gemeinden – insbesondere mit Blick auf Sicherheit, Zusammenhalt und Infrastruktur.
„Unser Aufgabe für 2026 heißt, gemeinsam für Europa, unsere Kommunen und die Demokratie zu kämpfen.“
Ehrung und Verleihung der Staufermedaille durch Landrat Hurth und Bürgermeister Schwier