Am heutigen 11. März fand der dreifache Super-GAU in Fukushima und an seine Folgen muss man sich gerade auch in diesem Jahr erinnern. Wir müssen laut und deutlich machen, dass uns „Fukushima mahnt – Schluss mit der Atomenergie! Nur die weltweite Energiewende und der Ausbau der regenerativen Energien wird uns den dringend notwendigen Klimaschutz bringen! Wir müssen uns gegen den Ausbau der fossilen Infrastruktur wenden und gegen die aktuelle Forderung aus der Europäischen Kommission den Ausbau von sogenannten Miniatomkraftwerke zu fördern.
Die Reaktorkatastrophen in Fukushima und Tschernobyl sind ein Beweis dafür, dass wir Menschen die Atomkraft nicht beherrschen können. Die Gefahren und negativen Folgen stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Fünfzehn Jahre nach dem Super-GAU in Japan, bei der hunderttausende Menschen ihr Zuhause verloren haben, ist ihre Heimat noch immer in weiten Teilen kontaminiert. Noch immer fließt radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Wind und Regen tragen strahlende Partikel übers Land. Die Schilddrüsenkrebsrate bei Kindern und Jugendlichen hat sich verzwanzigfacht, und das ist nur die Spitze des Eisbergs der gesundheitlichen Folgen des Atomunfalls. Ein Ende der Atom-Katastrophe ist nicht abzusehen. Trotzdem setzen vielen Ländern weltweit immer noch auf diese gefährliche Form der Energieerzeugung.
Atomenergie ist teuer, schmutzig und eine permanente Bedrohung für Mensch und Natur, während die Jahrtausendaufgabe des Umgangs mit dem Atommüll unsozial auf nachfolgende Generationen abgewälzt wird.
Nai hämmer gsait!