Tag der Wohnungslosen

Der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch möchte am heutigen 11. September, dem Tag der Wohnungslosen auf das Problem der Obdachlosigkeit aufmerksam machen und fordert ein stärkeres gesellschaftliches Engagement dagegen. Er ist froh und dankbar für das große Engagement, den Einsatz des Hauses Eliah in Emmendingen mit seinen Mitarbeiterinnen und ehrenamtlich Engagierten, die sich für die Wohnungslosen einsetzen und sie unterstützen.

Gerade in Krisenzeiten treten solche Themen oft in den Hintergrund der gesellschaftlichen Debatten. Daher ist es wichtig, dass mit dem Tag der Wohnungslosen dieses Thema stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt wird, um Aufmerksamkeit einzuklagen für diejenigen, die am Rande stehen und oft vergessen werden, so Alexander Schoch. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage mit steigenden Energiepreisen und Lebenshaltungskosten besteht die Gefahr des Anstiegs der Wohnungslosigkeit. Falls die wirtschaftliche Not vieler Haushalte zunimmt, muss die Zwangsräumung in die Wohnungslosigkeit ein Tabu sein! Menschen mit weniger Geld haben es schwer eine Wohnung zu bekommen, die sie noch bezahlen können, daher muss es darum gehen diese Menschen vor der Wohnungslosigkeit zu bewahren.

Vor dem Hintergrund von bundesweit schätzungsweise zwischen 300.000 und 400.000 Menschen obdachlosen Menschen fordert der Landtagsabgeordnete mehr sozialen Wohnungsbau und eine Verbesserung der Menschenrechtslage für Wohnungslose. Diese seien etwa in ihrem Recht auf Wohnen, Gesundheit und Privatsphäre massiv eingeschränkt. Laut einer aktuellen Studie hat sich die Situation Obdachloser in den vergangenen Jahren verschlechtert.

Die Ampel-Koalition hat sich vorgenommen mit einem Aktionsplan die Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden, ein ambitioniertes Ziel, auf deren Umsetzung gerade am Tag der Wohnungslosen aufmerksam gemacht werden sollten, denn die Beseitigung der Wohnungslosigkeit stellt eine drängende gesellschaftspolitische Aufgabe dar, so der Abgeordnete Schoch. Siehe Informationen zur Studie unter: https://www.ebet-ev.de/files/EBET/evo/Forschung/2.%20Lebenslagenuntersuchung_EBET_ASH.pd.

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