Gruppenbild mit Laola

Zu Besuch bei der Schwarzwaldvereinsjugend

Pressemitteilung Nr. 74/2022
Emmendingen, den 15.08. 2022

Alexander Schoch besuchte das Zeltlager LagerFEUER „Zurück in die Normalität“ der Schwarzwaldvereinsjugend an der Bockhornhütte.

Seit mittlerweile 50 Jahren veranstaltet die Jugend im Schwarzwaldverein das Zeltlager an der Bockhornhütte zwischen Kandel und Simonswald. Seit vielen Jahren gehört ein Besuch des Lagers für den Abgeordneten zur „Pflicht“. Dieses Jahr gratulierte er zum 50. Geburtstag und hatte ein paar kleine Geschenke im Gepäck. Aufgrund von Corona ist das Jubiläumsfest erst 2023. Dann findet auch das 50. Zeltlager statt, wie Lagerleiter Andreas Königer berichtete. Wie erleichtert alle waren, dass das Lager wieder „normal“ stattfinden kann lässt sich gut im Titel „Zurück in die Normalität“ gut ablesen.

Die Teilnehmer*innen sind zwischen 10 und 15 Jahre alt und kommen aus ganz Baden-Württemberg um hier auf einem der beiden Lager – LagerFEUER oder LagerLEBEN – gemeinsam Zeit zu verbringen. Das Familienlager (LagerFAMILIE), das dazwischen stattfindet, hat sich mittlerweile ebenfalls fest etabliert. Insgesamt, so Königer, werden am Ende des Sommers rund 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den drei Lagern teilgenommen haben.

Am LagerFEUER waren rund 70 Kinder und Jugendliche und knapp 30 Betreuer*innen beteiligt. Darunter waren auch 11 Teilnehmer*innen und 10 Helfer*innen aus dem Landkreis Emmendingen. Alleine das Küchenteam, das täglich die hungrigen Mäuler stopfte, umfasste 7 Personen, die wie die anderen Helfer*innen ihre Arbeit ehrenamtlich verrichten. Es ist für den Abgeordneten jedes Mal schön zu erleben, dass viele langjährige und neue Jugendleiter*innen das Lager mit ihren Ideen bereichern und damit immer wieder zum Gelingen beitragen.

Lagerleiter Andreas Königer und Frieder Lauppe nahmen sich viel Zeit für einen Rundgang über das Gelände und stellten dem Abgeordneten auch das vielfältige Programm vor. Dazu gehörte eine Lesenacht und ein Krimidinner genauso wie Bastel- und Sportangebote und eine Übernachtung im Freien. Am Abschlussabend wurde der selbstgedrehte Lagerfilm gezeigt und verschiedene Auszeichnungen überreicht.

Die Lagerleitung berichtete über die Rekrutierung neuer Betreuer*innen, die als Voraussetzung für die Teilnahme am Zeltlager die „Juleica“ erwerben müssen, eine pädagogische Ausbildung in Theorie und Praxis. Seit einigen Jahren muss auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden. Darüber hinaus hat das Leitungsteam ein Zielkonzept „Bockhornlager 2025“ entwickelt, wie mit verschiedenen Ideen vor allem logistische Probleme bei der Durchführung des Lagers gelöst werden können.

Da die Quelle dieses Jahr kein Wasser mehr führt, war die Versorgung mit Trinkwasser eine zusätzliche Herausforderung. Daher fuhr ein Wasserteam täglich nach St. Peter um von dort frisches Trinkwasser zu holen.

„Ich freue mich sehr, dass das Zeltlager an der Bockhornhütte wieder so gut besucht ist und es auch dieses Jahr genügend Betreuer*innen gibt. Gerade nach der Corona Pause ist das nicht selbstverständlich. Ich bin ein großer Fan und komme immer wieder gerne hierher. Sie machen eine tolle Arbeit und bieten Kindern und Jugendlichen einzigartige Möglichkeiten und tragen mit ihrem Konzept zu einem tollen Gemeinschaftsgefühl bei. Daher wundert es mich nicht, dass sich die Kinder und Jugendlichen schon auf das Lager 2023 freuen“, so der Abgeordnete.

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