v.l.n.r.: Ina Gutsch (Leitung „Haus der Klänge“) Wolfgang Brommer und Bernd Wintermantel (beide Vorstand Orgelstiftung Waldkirch), Staatssekretärin Petra Olschowski, Prof. Dr. Michael G. Kaufmann (Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg), Ann-Kathrin Dübbers (Referentin im Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und Alexander Schoch MdL in den Räumen der Orgelstiftung Waldkirch

Besuch bei Orgelstiftung Waldkirch

Pressemitteilung Nr. 56/2022
Emmendingen, den 13.07.2022

Staatssekretärin Petra Olschowski und Alexander Schoch MdL
besuchten die Waldkircher Orgelstiftung

Orgelbau und Orgelmusik wurden 2017 von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Die Waldkircher Orgelstiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses Erbe zu bewahren, weiterzuentwickeln und gemäß dem UNESCO Auftrag auch weiter zu geben. Neben der Sammlung von Orgelinstrumenten aus Waldkircher Werkstätten ist die Stiftung u.a. mit dem Kulturnetzwerk „Deutsche Orgelstraße“, verschiedenen Wanderausstellungen und der Vermittlung von Wissen rund um die Orgel auch überregional aktiv. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit dem Elztalmuseum und den in Waldkirch und der Region ansässigen Orgelbauern und Orgelsachverständigen sowie in diesem Jahr die Beteiligung an den Vorbereitungen und Organisation des Klang- und Orgelfestivals in Waldkirch.

Auf Anregung des Wahlkreisabgeordneten im Landtag Alexander Schoch haben die Vorsitzenden der Orgelstiftung Bernd Wintermantel und Wolfgang Brommer die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Petra Olschowski nach Waldkirch eingeladen, um ihr die vielseitige Arbeit der Orgelstiftung vorzustellen. Gemeinsam mit Michael G. Kaufmann, Professor für Musikgeschichte an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg, Ina Gutsch, Leitung des „Haus der Klänge“ und dem Waldkircher Oberbürgermeister Roman Götzmann führten die Vertreter der Orgelstiftung durch die Sammlung und berichteten von der reichen Geschichte rund um den Orgelbau in Waldkirch und von Überlegungen, wie in Zukunft die Pflege des immateriellen Kulturerbes aussehen könnte.

Man wolle das Wissen rund um die Orgeln und das Handwerk nicht nur bewahren, sondern in die Mitte der Gesellschaft bringen: „Unser Ziel ist die Demokratisierung der Orgel.“, erklärte Prof. Kaufmann. Petra Olschowski zeigte sich beeindruckt von der interessanten Orgelbaugeschichte, den Ausstellungsstücken und der bisher geleisteten Arbeit und kündigte an, die weitere Entwicklung in Waldkirch weiter zu begleiten. Alexander Schoch, dem die Unterstützung der Orgeltradition als Waldkircher am Herzen liegt, schloss sich an: „Die Tradition des Orgelbaus in Waldkirch ist weltweit einzigartig. Wir werden uns für deren Weiterentwicklung und Erhalt auch in Zukunft einsetzen.“

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