Dr. Ralf Zehnle, Christian Fabri und Michael Eichhorst (Medizinischer Direktor Forensische Psychiatrie, stv. Pflegedienstleiter der forensischen Station und Geschäftsführer ZfP Emmendingen) mit Alexander Schoch MdL

Erweiterungspläne der Forensischen Klinik am ZfP in Emmendingen

Der Landtagsabgeordnete Schoch informierte sich vor Ort: „Die Baupläne sind vielversprechend. Es ist gut, dass die Rahmenbedingungen für Patienten und Personal verbessert werden.“

Pressemitteilung Nr. 32/2022
Emmendingen, den 06.05.2022

Im vergangenen Juli besuchte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch auf Einladung des Personalrats das Zentrum für Psychiatrie (ZfP) in Emmendingen. Im Gespräch mit Personal und auch Patient*innen der Einrichtung informierte sich der Abgeordnete über die Rahmen- und Arbeitsbedingungen vor Ort. Die damals angekündigte Erweiterung der Forensischen Klinik, in der aufgrund psychischer Krankheiten straffällig gewordene Menschen behandelt werden, steht nun vor dem Startschuss. Das nahm Schoch zum Anlass, das ZfP erneut zu besuchen und im Gespräch mit Geschäftsführer Michael Eichhorst, Dr. Ralf Zehnle und Christian Fabri, Medizinischer Direktor bzw. stv. Pflegedienstleiter der Forensischen Klinik, zu erfahren, wie die Erweiterung baulich aussehen wird und welche Verbesserungen sich dadurch für Personal und Patient*innen ergeben werden.

 Mit dem geplanten, an den Aufnahme- und Sicherungsbereich angeschlossenen Erweiterungsbau im Innenhof der Bestandsbauten sollen nicht mehr Plätze entstehen, sondern das Geschehen dort entzerrt und die Rahmenbedingungen für Patienten und Personal verbessert werden, berichteten die ZfP Vertreter. Durch mehr Einzelzimmer und Gemeinschaftsräume sollen unzeitgemäße Mehrbettzimmer abgebaut und dringend erforderliche Rückzugsmöglichkeiten für die oft jahrelang untergebrachten Patienten entstehen. Auch ein Sport- und ein Ergotherapieraum kommen dazu. Durch die verbesserten Bedingungen erhoffe man sich auch weniger Spannungen, die in beengten und voll belegten Räumlichkeiten zwangsläufig entstünden. Auch die neuen Möglichkeiten für das Personal, um Therapien und Angebote durchführen können, werden dazu beitragen. Außerdem wird es dann leichter möglich sein, auch Auszubildende in der Pflege in der Forensischen Klinik anzuleiten, wovon man sich mehr Nachwuchs erhoffe.

 Alexander Schoch zeigte sich beeindruckt von den Bauplänen und hofft, dass die erwarteten Verbesserungen eintreten werden.

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