Der Klimapuffer geht verloren

Alexander Schoch zum Tag des Waldes am 21.03. – Der Klimapuffer geht verloren

Die anhaltende Trockenheit dieses Frühjahrs, die Dürresommer der vergangenen Jahre bleiben nicht ohne Folgen für den Wald. Zumindest örtlich herrschen dramatische Zustände, die an ein Waldsterben 2.0 erinnern. Daran möchte Alexander Schoch, Mitglied des Umweltausschusses des Landtages von Baden-Württemberg am heutigen Tag des Waldes erinnern.
Der Wald als Quelle nachwachsenden Rohstoffs ist für das Erreichen der Klimaneutralität besonders wichtig.
Mittlerweile gewinnt der Tag des Waldes immer mehr an Bedeutung: um auf die Folgen des Klimawandels (Dürre, Stürme, Schädlinge etc.) hinzuweisen, denen der Wald ausgeliefert ist und dem Raubbau in den Regenwäldern. Auch die wichtige Rolle Waldökosysteme muss immer wieder betont werden. Der weltweite Schwund an Wäldern muss aufgehalten und der Trend umgekehrt werden. Die notwendigen Maßnahmen sind dabei regional unterschiedlich. Jedoch sind das Wohlbefinden und das Überleben der Menschen eng mit dem Zustand der Wälder verbunden.
„Wir stehen aber auch vor der Frage, inwieweit die übliche kommerzielle Nutzung von Holz aus Wäldern in Zeiten des Klimawandels in der aktuellen Form noch sinnvoll ist. Wie kann der Wald seine ökologische Rolle als Klimapuffer und damit als kühlender Hort, der Temperaturspitzen brechen hilft, in Zukunft erhalten? Da der Wald inzwischen oftmals keine CO2-Senke mehr ist, der bei der Bewältigung der Klimakatastrophe hilft, sondern selbst zum Emittenten geworden ist, braucht der Wald dringend Hilfe. Daher müssen wir alles daran setzen den Wald als Rohstofflieferanten, Klimaschützer, Erholungsstätte für die Menschen und Lebensort für viele Tier- und Pflanzenarten zu schützen und erhalten.“, so Schoch abschließend.

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