Volkstrauertag in Waldkirch-Buchholz

Alexander schoch legt Kranz nieder

Anlässlich der bundesweiten Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge am Volkstrauertag, fand auch in Waldkirch-Buchholz eine Gedenkfeier an der Gedenkstätte des Alten Friedhofes statt. Es sprachen der Ortsvorsteher Christian Ringwald und der Vorsitzender des Pfarrgemeinderats der Seelsorge-Einheit Waldkirch, Michael Spielmann. Die Gedenkfeier wurden musikalisch umrahmt von einer Abordnung des Buchholzer Musikvereins. Der Ortsvorsteher Christian Ringwald und der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch legten an der Gedenkstätte einen Kranz nieder. In den Ausführungen zum Volkstrauertag wurde darauf hingewiesen, dass wir uns im Jahr 2021 76 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges und 103 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges befinden und wir uns der Erinnerung stellen müssen um unsere Zukunft in Frieden zu gestalten.

An diesem Tag denken wir an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.                                                                                              

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben.
Wir gedenken derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.                                                                                       
Wir gedenken und trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.         

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.                                                                      

Ein Mensch der beispielhaft für den Frieden stand war Mahatma Gandhi und ein Leitgedanke von ihm sollte auch unser Handeln sein – „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Verwandte Artikel