Lernen auf dem Schulbauernhof

Pressemitteilung Nr. 86/2021
Emmendingen, den 21.07.2021

Land fördert erneut Sommerschule auf der Hochburg

„Defizite aufholen, Neues erlernen sowie schulische und soziale Kompetenzen weiterentwickeln – und das mit passgenauen Lernangeboten.“, so beschreibt Kultusministerin Theresia Schopper das Angebot der Sommerschulen.

An 81 Standorten haben dieses Jahr etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Teilnahme. Damit baut das Land Baden-Württemberg das etablierte und bewährte Projekt weiter aus, im Vorjahr nahmen etwa 2.000 Kinder und Jugendliche an 54 Standorten an den bewährten Sommerschulen teil. Das Kultusministerium hat 2021 sämtliche Anträge bewilligt und dabei alle Schularten gestärkt, insgesamt stehen 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

In Emmendingen findet die Sommerschule vom 06. bis 10. September erneut auf dem Schulbauernhof der Domäne Hochburg statt. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Emmendingen und den angegliederten Gemeinden. Wie bei den anderen 16 Grundschulstandorten liegt hier ein besonderer Fokus auf die Schlüsselkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen, auf der Hochburg eingebettet in den Bauernhof-Alltag.

„An den Grundschulen werden die Grundlagen für den späteren Bildungserfolg gelegt. Vor drei Jahren war die Sommerschule auf der Hochburg noch ein Pilotprojekt, nun nehmen bereits 17 Grundschulen im Land teil. Ich freue mich, dass wir das Potential der Sommerschulen nun auch in dieser Altersgruppe breiter nutzen.“, sagt der Emmendinger Wahlkreisabgeordnete Alexander Schoch, der außerdem den Lehrkräften im Land dankt, die die Sommerschulen freiwillig unterstützen: „Nach der hohen Belastung durch Corona in den Schulen zeigt sich daran einmal mehr das große Engagement der Lehrerinnen und Lehrer.“

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