Hauptgeschäftsführer IHK Südl. Oberrhein Dr. Dieter Salomon, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, MdL Alexander Schoch, Justizministerin Marion Gentges

Wirtschaftsministerium fördert regionale Innenstadtberater mit rund 1,6 Millionen Euro

Pressemitteilung Nr. 80/2021

Emmendingen, den 14.07.2021


Der grüne Landtags-Abgeordnete Alexander Schoch: „ Ich freue mich, dass die Industrie- und Handelskammer
Südlicher Oberrhein 140.000,00 Euro für Innenstadtberater erhält, die helfen werden den Einzelhandel dauerhaft zu stärken und die Innenstädte und Ortszentren wieder zu vitalisieren. Dies ist ein guter Tag
für unsere Region und Baden-Württemberg.“


Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert Innenstadtberater bei Industrie- und Handelskammern und Regionalverbänden im Land mit insgesamt 1,6 Millionen Euro. Die Förderung ist Teil der Initiative „Handel 2030“. „Wir wollen Innenstadtakteure dabei unterstützen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Folge der Corona-Pandemie. Bereits vor der Pandemie habe der strukturelle Wandel der Branche und der verstärkte Online-Handel zu Frequenzverlusten, Umsatzrückgängen und Leerständen insbesondere in kleineren und mittelgroßen Städten geführt, so Ministerin Hofmeister-Kraut. „Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung vielerorts massiv beschleunigt. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Initiative ‚Handel 2030‘ fortsetzen und mit konkreten Maßnahmen wie den Innenstadtberatern gezielt gegensteuern.“

Weitere Informationen
Die Innenstadtberater werden bei regionalen Trägern wie Industrie- und Handelskammern sowie Regionalverbänden mit ausgewiesener Einzelhandelsexpertise angesiedelt und sind jeweils für Kommunen einer Region mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 50.000 Einwohnern zuständig. Aufgabe der Innenstadtberater ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort auf Basis von Standortanalysen („Innenstadt-Checks“) Konzepte zur Stärkung der Innenstädte zu entwickeln und bei Bedarf auch bei der Umsetzung zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere auch die Koordination und Moderation der Aktivitäten der jeweiligen Innenstadtakteure. Die Förderungen haben eine Laufzeit von 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat insgesamt zehn Anträge der Industrie- und Handelskammern sowie Regionalverbände aus Baden-Württemberg bewilligt. Entsprechend der Förderbedingungen wurden jeweils bis zu 1,5 Innenstadtberater-Stellen sowie eine Projektassistenzstelle im Umfang von bis zu 0,5 Vollzeitäquivalenten geschaffen. Der Umfang der Stellen variiert dabei in Abhängigkeit von den Anträgen aus den Regionen. In den Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein wurden aufgrund der erheblich größeren Anzahl der Kommunen 1,5 Innenstadtberater-Stellen bewilligt.

Übersicht über die bewilligten Förderungen

Zuwendungsempfänger

Förderbetrag

Industrie- und Handelskammer
Rhein-Neckar

202.176,00 Euro

Industrie- und Handelskammer
Ulm in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben

180.352,00 Euro

Industrie- und Handelskammer
Schwarzwald-Baar-Heuberg

68.438,99 Euro

Industrie- und Handelskammer
Karlsruhe in Kooperation mit dem
Regionalverband Mittlerer Oberrhein

209.000,00 Euro

Regionalverband
Ostwürttemberg

155.514,56 Euro

Industrie- und Handelskammer
Nordschwarzwald

155.040,00 Euro

Industrie- und Handelskammer
Stuttgart in Kooperation mit dem
Verband Region Stuttgart

209.000,00 Euro

Industrie- und Handelskammer
Südlicher Oberrhein

140.000,00 Euro

Industrie- und Handelskammer
Reutlingen

120.600,00 Euro

Regionalverband
Heilbronn-Franken

153.000,00 Euro

Gesamt

1.593.121,55 Euro

Verwandte Artikel