„Mehr Lebensqualität für Fußgänger“

Pressemitteilung Nr. 71/2021
Emmendingen, den 23.06.2021

Alexander Schoch gratuliert Simonswald zu einem vom Land finanzierten Fußverkehrscheck – Fachbüros analysieren Verbesserungsmöglichkeiten und beraten kostenlos

Die Gemeinde Simonswald hat sich im diesjährigen Wettbewerb um finanzielle Unterstützung für einen systematischen Fußgängercheck durchgesetzt. Eine Jury unter Vorsitz von Landesverkehrsminister Winfried Hermann erteilte den Zuschlag. Ein Jahr lang wird ein Fachbüro die aktuelle Situation in Simonswald analysieren und verbessern helfen. „Für die Lebensqualität insbesondere von Kindern und älteren Menschen spielt es eine zentrale Rolle, den öffentlichen Raum attraktiver zu machen. Sichere und komfortable Wege laden die Menschen dazu ein, möglichst viele Strecken zu Fuß zurückzulegen. Der Straßenraum soll damit wieder Schritt um Schritt zum Lebensraum werden“, erklärt Alexander Schoch.
Seit 2015 fördert das Land daher Fußverkehrs-Checks für Städte und Gemeinden. Bürgerinnen und Bürger erfassen gemeinsam mit Verwaltung und Experten die Stärken und Schwächen im örtlichen Fußverkehr und erarbeiten Verbesserungsvorschläge.
„Die Menschen wissen sehr gut, was sie als Fußgänger in ihrer Gemeinde nervt, welche Übergänge für Kinder gefährlich sind oder wo die Bordsteinkanten für einen Rollstuhl zu hoch sind. Fußverkehrschecks bieten die Möglichkeit, dieses Wissen zu bündeln und für die Probleme Lösungen im Gesamtpaket zu finden“, so Alexander Schoch.
Vergangene Fußverkehrs-Checks haben laut dem Landtagsabgeordneten Alexander Schoch in den jeweiligen Städten und Gemeinden nicht nur zu einer deutlichen Sensibilisierung und einem besseren Verständnis für die Bedürfnisse der Fußgängerinnen und Fußgänger geführt, durch die Umsetzung der Maßnahmen durch die Gemeinden konnten auch deutliche Verbesserungen erreicht werden.
„Die Gemeinde Simonswald hat ein gutes Konzept vorgelegt. Ich bin optimistisch, dass dabei gute Ideen herauskommen“, so Alexander Schoch.

Neben Simonswald profitieren vierzehn weitere Gemeinden von der aktuellen Förderrunde.

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