Wahlanalyse

Alexander Schoch: Die 40 Prozentmarke in 3 Gemeinden geknackt!

Der alte und neue Landtagsabgeordnete Alexander Schoch freut sich über sein gutes Wahlergebnis: mit 36,19% der abgegebenen Stimmen konnte er sein Direktmandat klar verteidigen. Schoch, der auch dem Vorstand der Waldkircher Grünen angehört, sieht im Ausgang der Wahl im Landkreis Emmendingen eine Bestätigung der erfolgreiche politische Arbeit der Grünen der letzten Jahre, die auch in einem sehr ländlich geprägten Wahlkreis wie Emmendingen Grundlage des Wahlerfolgs sei.

„Allen Ortsverbänden und dem Kreisverband ist hier ein großer Dank auszusprechen. Ohne dieses Engagement wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“, sagt Schoch über das Wahlkampfteam.
Es sei jedoch unter Pandemiebedingungen ein besonderer Wahlkampf gewesen. Die digitalen Formate seien eine Lösung gewesen und man sei hier neue Wege gegangen, jedoch schränkt der Abgeordnete ein: „Diese digitalen Formate können den Wahlkampf in Präsenz nicht ersetzen. Politik ist eben das persönliche Gespräch, zuhören und diskutieren.“

Den wiedergewählten Wahlkreisabgeordneten freut es besonders, dass er in seiner Heimatstadt Waldkirch seinen Stimmenanteil noch einmal auf über 42%  erhöhen konnte und auch in Emmendingen und Denzlingen wurde die 40% Marke von den Grünen geknackt. In vielen Gemeinden im Wahlkreis, sei es am Kaiserstuhl in Endingen oder im Schwarzwald in Simonswald oder im Breisgau in Herbolzheim und Kenzingen kamen die Grünen deutlich über 30%. „Obwohl der Stimmenzuwachs der Grünen im Landkreis unter dem der Landesgrünen liegt, können wir mit unserem Wahlergebnis im Landkreis Emmendingen zufrieden sein.“, so Alexander Schoch.

Die Grünen mussten im Wahlkreis aber auch deutliche Verluste hinnehmen, so verlor man die Gemeinden Weisweil und Wyhl an die CDU und Forchheim an die Freien Wähler. 
Ärgerlich sei auch, dass die Wahlbeteiligung auch im Landkreis um 6% stark zurückgegangen ist und die Grünen anscheinend nach bisherigen Wahlanalysen sehr stark auch an die „Partei“ der Nichtwähler Stimmen abgeben mussten, findet Alexander Schoch. Weiterhin falle auf, dass gerade im Wahlkreis Emmendingen die Kleinen Parteien mit über 13% mehr als im Landesdurchschnitt dazu gewonnen haben, was insbesondere den Grünen viele Stimmen gekostet habe. Auch wenn er das natürlich bedauert, findeet Alexander Schoch diese Vielfalt im Parteiensystem wichtig für den politischen Wettbewerb und es führe auch dazu, dass sich etablierte Parteien stärker in ihren Positionen reflektieren. 

Alexander Schoch bedauert es sehr, dass der Landkreis Emmendingen keinen weiteren Abgeordnete*n nach Stuttgart entsendet: „Die Zusammenarbeit mit den Abgeordneten aus dem Wahlkreis war bisher immer sehr gut und meistens war man sich parteiübergreifend einig beim Einsatz für Themen, die den Wahlkreis betrafen.“ Daher findet er es schade, dass Sabine Wölfle, die bisher für die SPD im Landtag saß, die Wiederwahl in den Stuttgarter Landtag nicht geschafft hat. „Es wäre natürlich auch schön gewesen, wenn unser Wahlkreis wieder mit drei Abgeordneten in Stuttgart vertreten gewesen wäre.“, so Schoch abschließend.

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