Alexander Schoch: Schon jetzt sehen und spüren wir im Land die Auswirkungen des Klimawandels deutlich.

Pressemitteilung Nr. 25/2021
Emmendingen, den 09.02.2021
Der vom Ministerium für Umwelt, Klima, Energiewirtschaft und Naturschutz vorgelegte Monitoringbericht zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel in Baden-Württemberg macht deutlich die Folgen des Klimawandels sind auch bei uns angekommen.
Mit 10,4 Grad Celsius sei 2018 ein neuer Höchstwert der Jahresmitteltemperatur für Baden-Württemberg erreicht worden. Zudem nehmen extreme Wetterereignisse wie Starkregen weiter zu. Der Klimawandel ist nachweisbar und längst bei uns auch im eigenen Garten mit verbrannten Rasenflächen oder überschwemmten Kellern angekommen“, so Alexander Schoch. Wir müssen was dagegen tun und dürfen nicht zuschauen. Der Monitoringbericht gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen, mit denen das Land dem Klimawandel begegnet.
„Der Bericht ist ein Alarmsignal und macht deutlich, dass noch viel mehr zu tun ist, damit wir unseren Enkeln und deren Enkeln ein Land hinterlassen, das mit einer intakten biologischen Vielfalt noch schön und lebenswert ist.“, so Alexander Schoch, Mitglied des Umweltausschusses im Landtag. In neun Handlungsfeldern untersucht der Monitoringbericht die Klimafolgen: Wald und Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Boden, Naturschutz und Biodiversität, Wasserhaushalt, Tourismus, Gesundheit, Stadt- und Raumplanung sowie Wirtschaft und Energiewirtschaft. In den meisten Feldern lassen sich bereits Veränderungen belegen, die auf den Klimawandel zurückgeführt werden können.
„Besonders die Landwirtschaft, die Wald- und Forstwirtschaft sowie Wasser und Biodiversität sind bereits stark betroffen“, so Schoch weiter.
Es zeigt sich, dass gewinnbringende Investitionen in den Klimaschutz die Folgekosten des Klimawandels und damit auch die Kosten für die Anpassungen an den Klimawandel deutlich nach unten drücken können. Die Beispiele im Monitoringbericht dokumentieren daher eine Entwicklung, die sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter fortsetzen wird.
Wir dürfen dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sonst wird Baden-Württemberg in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein anderes Land sein, mit verheerenden Folgen auf alle Bereiche der Wirtschaft und Arbeit und auf die Lebensqualität der Menschen., ist sich der der Abgeordnete sicher.

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