MdL Schoch zum internationalen Tag der Migranten am 18. Dezember

Pressemitteilung Nr. 145/2020
Emmendingen, den 16.12.2020

Die UNO hat den internationalen Tag der Migranten am 18. Dezember 2000 ausgerufen, um Aufmerksamkeit auf die mehr als 232 Millionen Migranten richten. Deutschland ist eine Einwanderungsgesellschaft, knapp 34 Prozent der Menschen in Baden-Württemberg hatten 2019 Migrationshintergrund oder eigene Migrationserfahrung. „Migration gehört zu unserem Alltag und prägt und verändert unsere Gesellschaft.“, sagt Alexander Schoch. Menschen wandern aus beruflichen oder familiären Gründen aus bzw. ein, aber auch die Flucht vor Krieg, politischer Verfolgung und Hunger bringt sie dazu, ihre Heimat zu verlassen. Zeit und Hilfe, sich in einem neuen Land, einer neuen Gesellschaft einzuleben brauchen alle. Die Coronakrise stellt Migranten vor große Herausforderungen, die zahlreichen Regeln und fehlende Möglichkeiten, ohnehin schon wenige Kontakte zu pflegen werden stark eingeschränkt. Besonders prekär ist die Situation der Geflüchteten auf Lesbos. Alexander Schoch fordert die Bundesregierung auf, dort endlich umfassend zu helfen und die Aufnahme der in den unter unzumutbaren Zuständen lebenden Menschen dort zu ermöglichen. Der bevorstehende Winter sowie die Gefahren einer Pandemie verschärfen die bereits prekären Verhältnisse der geflüchteten Menschen in den Flüchtlingslagern.

Zum Jahresanfang 2021 plant Alexander Schoch, gemeinsam mit Daniel Lede Abal, dem Sprecher der Fraktion Grüne im Landtag für Migration und Integration, Flüchtlingshelfer aus dem Landkreis Emmendingen zu einem digitalen Gespräch einzuladen, um sich über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Arbeit zu informieren.

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