Alexander Schoch MdL und der grüne Kreisverband Emmendingen laden am 30.11. zu einer Online-Fahrradwegekonferenz für den Landkreis Emmendingen ein

Pressemitteilung Nr. 129/2020
Emmendingen, den 19.11.2020

Mit dieser Veranstaltung möchten die Veranstalter einen Blick auf die aktuelle Situation im Landkreis werfen. Neben der Situation der Fahrradwege im Landkreis soll es auch um den Planungsstand des Radschnellweges RS6 und weitere aktuelle Themen gehen.
Dringender Handlungsbedarf besteht beispielsweise zwischen Kenzingen und Endingen. Hierzu gab es bereits Gespräche mit dem Regierungspräsidium und ein entsprechendes Schreiben wurde an den Landkreis gerichtet.
Folgender Ablauf ist vorgesehen:

18.45 Uhr
Öffnung des Raumes: https://www.gotomeet.me/GrueneKVEM
19.00 Uhr   
Alexander Schoch MdL – Begrüßung und Einführung
Björn Haake ADFC – Situation im Landkreis aus Sicht des ADFC
Christian Schuldt grüner Stadtrat EM – kurzer Erfahrungsbericht
Frage- und Gesprächsrunde
20.30 Uhr   
Ende der Veranstaltung
Moderation: Rüdiger Tonojan Kreisvorstand Emmendingen
Bei Fragen steht Ihnen das Wahlkreisbüro von Alexander Schoch MdL unter Alexander.schoch.wk@gruene.landtag-bw.de gerne zur Verfügung.
Die Veranstalter*innen freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer*innen und interessante Gespräche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:
Die aktuelle Corona-Zeit zeigt eindrücklich, wie sehr das Fahrrad in den Fokus rückt. Der Absatz steigt, Städte und Landkreise müssen mehr Platz für das Fahrrad schaffen. Die Novelle der StVO gibt den Radlern mehr Möglichkeiten ihre Rechte einzufordern, der Mindestabstand beim Überholen wurde 2020 auf 1,5 Meter festgelegt. 2016 wurde eine Radstrategie sowie Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. Das Land geht den Radwegebau strategisch an – es analysiert an welchen Stellen es nachweislich Ausbau-Bedarf gibt, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen.
Entsprechend wird das Gesamtprojekt „Radnetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. Hinzu kommen die Radschnellwege, die jetzt in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht werden um die zunehmenden Pendlerströme aufnehmen zu können. Einer davon ist der RS6 zwischen Freiburg und Emmendingen und Waldkirch.

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