Manuel Deimel und Alexander Schoch

Alexander Schoch besucht Messmer Pen und informiert sich über die Unternehmenssituation

Pressemitteilung Nr. 118/2020
Emmendingen, den 03.11.2020
Im Rahmen seiner Betriebsbesuche besuchte Alexander Schoch das Unternehmen Messmer Pen in Emmendingen. Dabei wollte er sich darüber informieren, wie das Unternehmen bisher durch das schwere Jahr 2020 gekommen ist. Sein Interesse galt aber auch dem Protect Pen, einer Marktneuheit des Unternehmens und einem ganz besonderen Stift.
Seit 2006 leitet Manuel Deimel das Unternehmen, das ursprünglich aus dem Schwarzwald stammt als geschäftsführender Gesellschafter. Messmer Pen hat sich auf Schreibgeräte spezialisiert und führt über 100 verschiedene Artikel in seinem Sortiment. Damit kann ein breites Spektrum von Bedürfnissen abgedeckt werden. Die Endmontage findet in Emmendingen statt, die Rohteile werden zugekauft und sind zu 98% made in Germany. Von den rund 100 Mitarbeitern sind 40 im Außendienst beschäftigt.
Messmer Pen verkauft seine Produkte nur an Unternehmen (B2B) und kann sich über 20.000 Kunden mit einem Jahresumsatz von 1.500 bis 35.000 Euro freuen. Unter den Kunden sind namhafte Automobilhersteller, die teilweise eine eigene Produktlinie haben.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Geschäft im Frühjahr praktisch zusammengebrochen. Messen wurden abgesagt, Kundenbesuche gecancelt und Neuaufträge kamen keine hinzu. Zeitweise mussten alle Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden. Die Zusammenarbeit mit den Ämtern bezgl. des Kurzarbeitergeldes war hervorragend.
„Als wirtschaftlich gesundes Unternehmen konnten wir über Jahre hinweg Rücklagen bilden. Daher geht es uns immer noch vergleichsweise gut.“, sagte Deimel.
Ein Lichtblick in den vergangenen Monaten war der Protect Pen. Es handelt sich um einen einfachen Kugelschreiber aus weißem Kunststoff mit einer antibakteriellen und antiviralen Wirkung. Er wurde gemeinsam mit der Burger Group mit Sitz in Schonach entwickelt. Andere Wettbewerbsprodukte, die mit antibakterieller Wirkung werben (nicht mit antiviralen Eigenschaften, diese haben diese Kugelschreiber nicht), basieren auf Silberionen. Das Problem dabei ist, dass Silberionen Nanopartikel sind, die durch die Haut hindurch aufgenommen werden. Experten gehen davon aus, dass solche Produkte in naher Zukunft verboten werden.
Der Protect Pen kommt hingegen ganz ohne Silberionen aus. Sein Geheimnis liegt im speziellen Kunststoff. Der Stift verkauft sich sehr gut und macht im Moment den größten Teil des Umsatzes aus. Die Nachfrage von Kliniken, Arztpraxen, Restaurants, Industriebetrieben, Banken und Parteien ist ungebrochen groß.
Alexander Schoch bedankte sich für das interessante Gespräch und wünschte dem Unternehmen, dass es auch weiterhin gut durch die unruhigen Zeiten kommt.

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