Essbare Stadt Waldkirch erhält UN-Auszeichnung

Alexander Schoch gratulierte der Bürgerinitiative

Die Bürgerinitiative Essbare Stadt Waldkirch setzt sich seit ihrer Gründung 2013 im Sinne der Urban Gardening-Bewegung dafür ein, gärtnerisches Know-How und die Zusammenhänge zwischen der Erzeugung von Nahrungsmitteln und Umwelt und Klima zu vermitteln. Dieses Engagement wurde nun durch eine Auszeichnung hervorgehoben: Das Projekt „Gesund Ökosysteme erzeugen ein gesundes Klima“ darf sich nun zu den Projekten der UN-Dekade biologische Vielfalt zählen. Zum Gratulieren waren auch Alexander Schoch als Wahlkreisabgeordneter, Oberbürgermeister Roman Götzmann und NABU-Vorstand Martin Neub gekommen.

Uschi Hollunder begrüßte als Vorsitzende der Bürgerinitiative die Gäste aufgrund des herbstlich-nassen Wetters im Rathausinnenhof. Die eigentlich geplante Gartenparty werden man aber nachholen, versprach sie. Die Freude über die Auszeichnung sei groß und bestätige die Arbeit in den vergangenen acht Jahren, in denen die Beteiligten ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen erfolgreich zusammen gebracht haben.

Oberbürgermeister Götzmann wies auf die Bedeutung des Mitmachgartens hin, in dem jeder die Möglichkeit hat, Naturraum zu erleben. Er hob die Kooperationen mit Schulen und Kindergärten hervor, die auf großes Interesse stoße.

Alexander Schoch betonte in seinem Grußwort (Link zum vollständigen Text) den Zusammenhang der Nahrungsmittelerzeugung mit dem Erhalt der Artenvielfalt und dem Klimaschutz: „Für Für den Rückgang der Artenvielfalt ist vor allem der Mensch verantwortlich. Gründe gibt es viele, wie beispielsweise großflächige Bebauung, intensive Landwirtschaft und natürlich der Klimawandel der die Lebensgemeinschaften beeinträchtigt. Und weil die Vielfalt, wie wir in der zu Ende gehenden UN-Dekade gelernt haben, das wichtigste Überlebensprinzip der Natur ist, muss sie erhalten bleiben.“, so der Abgeordnete.

Auch Martin Neub vom Nabu betonte die große Bedeutung der Biodiversität, die durch die UN-Dekade Biologische Vielfalt hervorgeben wurde. Er wies weiterhin auf die Interaktion von Mensch und Natur hin, die bei der Essbaren Stadt im Mittelpunkt steht.

Alexander Schoch und Roman Götzmann überreichten dann die Auszeichnung und ein symbolisches Holzbäumchen in den Farben der UN-Dekade an die Mitglieder der Bürgerinitiative.

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