Wandern mit Weitblick – Rundwanderung von Endingen am Kaiserstuhl zur Katharinenkapelle

Pressemitteilung Nr. 97/2020
Emmendingen, den 22.09.2020

Die Rundwanderung des Landtagsabgeordneten Alexander Schoch von Endingen über die Amolterer Heide zur Katharinenkapelle und ins Erlental, begann mit bedecktem Himmel und endete bei strahlendem Sonnenschein im TeegARTen zum Kulturgespräch.
Die Teilnehmer*innen konnten bei dieser sehr schönen Tour „Wandern mit Weitblick“ gleich mehrfach die reizvolle Landschaft und Kulturregion des Kaiserstuhls genießen. So ging es durch das älteste Naturschutzgebiet im Kaiserstuhl, die Amolterer Heide, durch typische Lösshohlgassen hinauf zum Katharinenberg.
Auf der 7. politischen Wanderung mit Weitblick wurden ganz unterschiedliche Themen angesprochen. Neben der Biodiversität, dem Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen, wurde auch die Situation der Flüchtlinge in Moria diskutiert, mit dem dringenden Appell an die Bundesregierung Flüchtlinge aufzunehmen.
Zum Abschluss der Wanderung kehrten die Teilnehmer*innen im TeegARTen von Annette Greve mit seinem reizvollen Ambiente ein und genossen wunderbaren Tee, Kaffee und selbstgemachten Kuchen, alles fairtrade und regional. Zum Kulturgespräch kam auch Endingens Bürgermeister Tobias Metz, der in seiner Begrüßung die Bedeutung der Kultur im ländlichen Raum hervorhob und auch auf die wichtige Förderung der Musikvereine und der dringend notwendigen Probe- und Auftrittsmöglichkeiten für z.B. die Bläserklassen hinwies.
Annette Greve stellte die Probleme dar, mit denen Theater und Schauspieler*innen in diesen Coronazeiten zu kämpfen. Sie berichtete von den Aktivitäten, die sie auch gemeinsam mit der Stadt Endingen unternommen hat, um ein Kulturangebot trotz Corona bieten zu können. So war sie z.B. Initiatorin der Kunstaustellung „Solidarität“ in der Kornhalle mit Vernissage auf dem Marktplatz und dem damit verbundenen Wettbewerb.
Der erste Preis ging an Karine Daniel-Stader für ihr Bild „L‘ áppel des cérisiers (Blütenkirschen Ruf)“. Zweiter wurde Michelle Hothum mit der Radierung „Under Love’s Wings Section I“ und der dritte Platz ging an Joachim Biehls Steinskulptur „Natur des Seins“.
Die drei Preisträger werden in den nächsten drei Jahren das Titelbild des Lions Club Adventskalenders zieren. Frau Greve, die Direktorin der in Endingen ansässigen Deutschen Kammerschauspiele, berichtete weiter von einer geplanten Veranstaltungsreihe unter der Schirmherrschaft der Stadt Endingen „Das Kulturpicknick in den Reben“ für das auch Fördergelder bei der Landesregierung beantragt worden sind.
Für Alexander Schoch haben Kunst und Kultur die Kraft die Gesellschaft zu vitalisieren und Menschen zusammenzubringen. „Wie der Sport oder die Kirchen ist die Kultur ein wichtiger Lebensbereich, der die Menschen beheimatet. Gerade deshalb ist es wichtig in Coronazeiten Formate zu finden, die Bürger*innen ermöglicht an Kunst und Kultur teilzuhaben. Das Land hat hierzu entsprechende Förderprogrammen entwickelt, die existenziell für die Kultur im ländlichen Raum sind und auch weiterentwickelt werden. „Wir brauchen auch künftig eine starke Kunst- und Kulturlandschaft, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Darum hat das Land die Förderprogramme „Kultur Sommer 2020“ und „Kultur mit Abstand“ auf den Weg gebracht.“, sagte der Abgeordnete. Für Alexander Schoch muss gerade die Kulturförderung im ländliche Raum hohe Priorität haben.

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