Alexander Schoch besucht SBBZ Eduard-Spranger – Schule in Emmendingen-Wasser

Pressemitteilung Nr. 82/2020
Emmendingen, den  05.08.2020

Im Rahmen seiner Besuche an den SBBZ im Landkreis Emmendingen war Alexander Schoch zum Gespräch an der Eduard-Spranger-Schule in Emmendingen Wasser. Mit Schulleiter Stephan Hiller und dessen Stellvertreter Heiko Renner sprach er über die Corona-Zeit und deren Auswirkungen auf das Schulleben.

Insgesamt zeigt das Schulleitungsteam zufrieden: „Die Eltern und Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule, aber auch die Kinder, haben die außergewöhnliche Belastung insgesamt beeindruckend geregelt.“ Als SBBZ mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung standen die Lehrkräfte vor besonderen Herausforderungen: „Unsere Schülerschaft kann nicht komplett mit digitalem Unterricht erreicht werden. Die persönliche Ansprache ist bei uns besonders wichtig.“, führte Hiller weiter aus. Trotzdem wird bereits jetzt überlegt und geplant, wie man im Fall einer zweiten Welle der Corona-Infektionen und einer möglichen erneuten Schulschließung vorgehen kann und arbeitet am Medien-Entwicklungsplan.

Um nach der Wiedereröffnung möglichst viele Kinder zu erreichen, habe man kreative Lösungen gebraucht und beispielsweise nachmittags Einzelbeschulung für Kinder angeboten, die wegen erhöhter Infektionsgefahr nicht am Unterricht in Kleingruppen teilnehmen konnten. Gerade die pflegerischen Aspekte in den SBBZ seien in den Anweisungen zur Umsetzung der Schulöffnung zu wenig bedacht worden, weshalb man das nicht immer 1:1 umsetzen konnte. Stephan Hiller wünscht sich spezifischere Hinweise, die die Bedürfnisse der Kinder mit Behinderungen explizit berücksichtigen. 

Alexander Schoch bedankte sich für das Gespräch und wünscht dem Schulteam alles Gute für das neue Schuljahr.

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