Unterwegs mit dem AK Ländlicher Raum

Unterwegs mit dem AK Ländlicher Raum – Informationsbesuche und Austausch vor Ort mit Abstand in Coronazeiten

Der AK ländlicher Raum der grünen Landtagsfraktion war in dieser Woche auf Informationsreise im Hochschwarzwald und im Kaiserstuhl. Hierbei besuchte der AK die Grüngut Recycling Anlage des Schwarzwald – Baar Kreises in Villingen. Dort wurden die Mitglieder des AK von Amtsleiter des Landratsamts Martin Fetscher, Geschäftsführer Martin Hembach und Reiner Hall von der Geschäftsführung des Maschinenrings empfangen und über das Verfahren sowie über die Frage der Vermarktung der Produktes informiert.  
Bei den Bäderbetrieben Bad-Dürrheim wurde der AK durch Bürgermeister Berggötz und Geschäftsführer Markus Spettl über die Auswirkungen des Corona Lockdown auf den Bäderbetrieb und die Stadt informiert.
Außerdem wurden zwei landwirtschaftliche Biobetriebe besucht. Der Antonihof geann für seinen Tiefstreu-Laufstall den Tierschutzpreis des Landes Baden-Württemberg. Danach ging es zum Hinterbauernhof der Familie Braun. Dort wurden die Linacher Biolandbetriebe thematisiert.
Auch die Linachtalspererre und das Kraftwerks wurden bei einer Führung durch Vöhrenbachs Bürgermeister Robert Strumberger Vöhrenbach und Henrik Dezmann (Staumeister) besichtigt. Das Thema Arbeitsplätze und Infrastruktur im ländlichen Raum wurde im Rahmen eines Besuches bei der Firma Faller in Gütenbach (bekannt durch den Slogan „Groß im Kleinen“) behandelt. In einer spannenden Diskussion mit dem geschäftsführenden Gesellschafter von Faller, Horst Neidhard, dem Produktionsleiter Martin Zapf und Bürgermeisterin Lisa Wolber, ging es um Fragen der Verbesserung des ÖPNV zwischen Gutach-Bleibach – Gütenbach und Furtwangen und um Themen wie Gewinnung von Arbeitskräften, Kinderbetreuung und die Schulsituation.
Bei der Familienbrauerei Rogg in Lenzkirch ging es um die die Umstellung auf Bioerzeugnisse. Am Kaiserstuhl wurde über Tourismus und Weinbau gesprochen. Der Volksantrag und das Biodiversitätsstärkungsgesetz kamen in einem guten Gespräch mit den Präsidenten von BLHV und Weinbauverband, Vertretern des ökologischen Landbaus, des Gemeinderats, Weinbauberater, Winzer und Landwirte aus der Region standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Besonders die die Bedeutung eines Gesellschaftsvertrages, der das Verhältnis von Erzeuger, Handel und Verbraucher neu regelt, wurde diskutiert. Der letzte Tag der Informationsreise galt dem Besuch des Naturschutzzentrums Kaiserstuhl, der Flurneuordnung im Kaiserstuhl, ökologischer Ausgleichsflächen, die Pflege der Hangflächen und die Bedeutung von Hohlwegen für Flora uns Fauna. Begleitet wurde diese letzte Etappe von Vertreter*innen des LEV, RP, Landratsamt und von Winzern und Landwirten.

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