Alexander Schoch: 03. Juni ist Europäischer Fahrradtag

Pressemitteilung Nr. 51/2020
Emmendingen, den 03.06.2020

Der Tag des Fahrrads oder auch Europäischer Tag des Fahrrads wird in einigen europäischen Ländern traditionell am 03. Juni gefeiert. Seit 1998 findet der Tag des Fahrrad jährlich statt, er wurde eingeführt, um auf die zunehmende Belastung durch Automobilverkehr hinzuweisen und das Fahrrad mehr in den Fokus des täglichen Gebrauchs zu rücken. Seit 2018 ist der 03. Juni auch ein UN-Tag mit denselben Zielen: Stärkung des Bewusstseins für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode mit Nachhaltigkeit für die Umwelt. 
Die aktuelle Corona-Zeit zeigt, wie sehr das Fahrrad in den Fokus rückt. Der Absatz steigt, Städte und Landkreise müssen mehr Platz für das Fahrrad schaffen. Die Novelle der StVO gibt dem Fahrradfahrer mehr Möglichkeiten seine Rechte einzufordern, der Mindestabstand beim Überholen wurde 2020 auf 1,5 Meter festgelegt.
Der zunehmendes Absatz von E-Bikes aber auch der Kauf eines klassischen Fahrrads zeigt deutlich, dass sich immer mehr Menschen dem Radfahren öffnen. Die Zahl der Menschen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, hat in den letzten Jahren ebenfalls zugenommen. Dabei ist auch die Sicherheit ein wichtiger Punkt. Mit zunehmender Zahl teilnehmender Automobile am Straßenverkehr, steigen leider auch die Gefahren und Fahrradunfälle. Der Fahrradhelm sollte aus falscher Eitelkeit jedoch nicht weggelassen werden.
Alexander Schoch freut sich über diese Entwicklung. „Auch bei uns im Landkreis wurde der Ausbau des Radwegenetzes in den letzten vorangetrieben. Gute Radwege sind die beste Werbung für das Radfahren.“

2016 wurde eine Radstrategie sowie Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. Das Land geht den Radwegebau strategisch an – es analysiert an welchen Stellen es nachweislich Ausbau-Bedarf gibt, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen.
Entsprechend wird das Gesamtprojekt „Radnetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. So werden auch in Bereichen, bei denen man davon ausgehen kann, dass das Umsteigen auf das Fahrrad weiter zunehmen wird, gerade auch aufgrund der Pendlerströme Radschnellwege wie zwischen Freiburg und Emmendingen und Waldkirch gebaut.

„Ich möchte in diesem Zusammenhang gerne auch noch auf das Stadtradeln hinweisen, dass auch dieses Jahr wieder in verschiedenen Kommunen im Landkreis stattfindet. Und zwar in der Zeit vom 03.-23.07. Das Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn man ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte.“, so der Abgeordnete.
Alle Infos zum Stadtradeln und zur Registrierung gibt es hier:
Zum Stadtradeln

Verwandte Artikel