Lärmbelastung durch abgestellte Züge in Endingen abgewendet

Pressemitteilung Nr. 27/2020
Emmendingen, den 14.04.2020

Die Eröffnung der elektrifizierten Strecke der neuen S-Bahn-Linie 1 hat am Kaiserstuhl nicht nur wegen der Anfangsschwierigkeiten des neuen Fahrplans für Ärger gesorgt. Auch die ursprüngliche Planung der DB Regio, Züge auf einem Rangiergleis abzustellen, das an ein Wohngebiet grenzt, sorgte für Ärger. Die Züge sollten während der Abstellzeit dort nicht vom Stromnetz genommen werden, weshalb mit einem hohen Dauerschallpegel von 51 bis 73 Dezibel zu rechnen war. 

Der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch hielt diese Planung für unzumutbar für die Anwohner und wandte sich daher bereits im Januar dieses Jahres an das Stuttgarter Verkehrsministerium um auf Änderung zu dringen. Dies ist nun gelungen: Im Antwortschreiben von Verkehrsminister Winfried Hermann heißt es, dass „(…) die DB Regio AG nach längerer Korrespondenz nunmehr mitgeteilt hat, dass auf dem an das Wohngebiet angrenzenden Rangiergleis in Endingen kein Zug mehr abgestellt werden soll bzw. wird.“ Alexander Schoch begrüßt dieses Ergebnis: „Eine so hohe Lärmbelastung wäre aus meiner Sicht unzumutbar für die Anwohnerinnen und Anwohner gewesen. Ich bin froh, dass eine bessere Lösung erreicht werden konnte.“ 

Verwandte Artikel