Erntehelfer dürfen jetzt doch einreisen

Pressemitteilung Nr. 23/2020
Emmendingen, den 03.04.2020
Alexander Schoch begrüßt es sehr, dass es nun trotz der Corona-Krise und den damit verbundenen dichten Grenzen gelungen sei, zumindest 40.000 Erntehelfern die Einreise in den Monaten April und Mai zu ermöglichen, um so die Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland, Baden-Württemberg und der Region bei den anstehenden Arbeiten zu unterstützen und letztendlich hoffentlich dazu beizutragen, die Ernte sicherzustellen.
„Auch in Baden-Württemberg und dem Landkreis Emmendingen können unsere Landwirte, die kurz vor der Ernte und der Aussaat stehen, nun mit Unterstützung aus Osteuropa und einer deutlichen Entspannung rechnen.“, freute sich Alexander Schoch, Mitglied im Ausschuss für ländlichen Raum und Verbraucherschutz.
Allerdings gelten strenge Auflagen. Demnach dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug ein- und ausreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. In den ersten 14 Tagen dürfen die Helfer auch ihren Betrieb nicht verlassen.
Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Bei den Arbeiten sollen die Erntehelfer Mindestabstände einhalten oder, falls dies nicht möglich ist, Mundschutz und Handschuhe tragen.
Schoch wies in diesem Zusammenhang auf die beiden Internetseiten hin, wo sich freiwillige Bürgerinnen und Bürger als Erntehelfer registrieren können, da der Bedarf durch die Erntehelfer aus Osteuropa vermutlich nicht komplett gedeckt werden könnte. Er begrüßte auch die Entscheidung, Flüchtlinge und Asylbewerber einsetzen zu können.

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