Schoch: Beim Klimaschutz gibt es auch in Zeiten von Corona kein „Entweder–Oder“!

Pressemitteilung Nr. 22/2020
Emmendingen, den 02.04.2020

„Wir dürfen trotz der Corona-Krise und ihrer Folgen beim Klimaschutz keine weitere Zeit verlieren, denn sonst wird die globale Klimakrise noch viel einschneidender als die aktuelle Corona-Krise.“, stellte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch klar.
Daher sei die Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes dringend gefordert, denn gerade jetzt müssen mutige und entschlossene Schritte für den Klimaschutz gemacht werden. Neben den regionalen Ausbauzielen für die erneuerbaren Energien, sei für den Abgeordneten das Klimaschutzgesetz ein zentraler Punkt mit einer Solardachpflicht zumindest für Neubauten und einer verpflichtenden kommunalen Wärmeplanung.
„Auch in der jetzigen Situation, in der es natürlich zuallererst um entschlossenes und schnelles Management der Corona-Krise geht, müssen wir den Klimaschutz ebenso als existenzielle Krise begreifen, die wir eindämmen müssen. Jedoch heiß das eine zu machen, auf keinen Fall das andere zu lassen.“, so Schoch.
Denn nach Messdaten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sei das Jahr 2019 das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 gewesen. Die Jahresdurchschnittstemperatur lag demnach mit 9,9 Grad Celsius nur ein halbes Grad unter der des sehr warmen Vorjahres.
Damit lägen die 16 wärmsten Jahre seit 1881 im Zeitraum zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2019. Auch die Jahresmitteltemperaturen seien gestiegen. Der Trend der Erderwärmung könne eindeutiger nicht sein – und dies zeigen die Messdaten auch für Baden-Württemberg. Es sei jetzt Zeit zum Handeln., schloss der Abgeordnete.

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