9 Kommunen im Landkreis Emmendingen profitieren vom Förderprogramm für Städtebau und erhalten rund 5 Millionen Euro Zuschüsse

Pressemitteilung Nr. 21/2020
Emmendingen, den 01.04. 2020


Schoch (Grüne): „Wir gehen dringende städtebauliche Projekte in Elzach, Endingen, Forchheim, Herbolzheim, Kenzingen, Malterdingen, Sexau, Teningen und Wyhl an.“Fast 5 Millionen Euro erhalten neun Kommunen im Landkreis in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2020. Insgesamt stehen rund 265 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 396 Maßnahmen zur Verfügung, so die Mitteilung des Wirtschaftsministerium.
„Die Mittel zur Städtebauförderung fließen im Landkreis Emmendingen in städtebauliche Erneuerungsgebiete, ein Begegnungszentrum und ein Mehrgenerationenhaus mit Kindertagesstätte. Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt MdL Schoch.  
Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von Wohnungen, über die Weiterentwicklung bestehender Zentren bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz.
Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung. „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne‚ Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, so der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch. Weitere Beispiele sind energetische Sanierungen von Altbauten und die Förderung von Grünflächen.
Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels.
„Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an ein zentrales Vorhaben an – die Entwicklung und Stärkung der Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land.“, sagt MdL Schoch.

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