Alexander Schoch zum Gespräch zur Situation der Pflege im Kreiskrankenhaus Emmendingen

Der Landtagsabgeordnete folgte gemeinsam mit Barbara Schuler, grüne Kreisrätin und Mitglied im Sozial- und Krankenhausausschuss, der Einladung des Pflegedirektors Thomas Walter, sich vor Ort über die aktuellen Herausforderungen der Pflege im Kreiskrankenhaus zu informieren. Thomas Walter hatte diese Position in der Krankenhausleitung 2017 übernommen und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, die Pflege im Kreiskrankenhaus zur Zufriedenheit der Patienten und Pflegenden weiter zu entwicklen. An dem Gespräch nahm auch Regina Strehmel teil, die ebenfalls der Pflegedirektion angehört. Es fand im Februar statt, so dass die Verbreitung des Coronavirus und die Vorbereitung des Krankenhauses Emmendingen auf die Pandemie noch nicht angesprochen wurden.  Thomas Walter und Regina Strehmel berichteten, dass  einige von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in den letzten Monaten angestoßenen Änderungen das Emmendinger Team vor Herausforderungen stellen. Einige der spürbaren Veränderungen begrüße man, andere seien hingegen nur schwer umzusetzen, berichteten Regine Strehmel und Thomas Walter. So sei täglich Kreativität gefragt, um die nötigen Umstrukturierungen umzusetzen und dabei die Pflegekräfte von Aufgaben abseits des Pflege zu entlasten, was beispielsweise durch ein Stationssekretariat gelungen sei. Attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen sei auch angesichts des Fachkräftemangels im Pflegebereich weiterhin von großer Bedeutung, worum man sich in verschiedenen Bereichen bemühe. Alexander Schoch erkundigte sich nach dem aktuellen Stand auf der Geburtenstation, der Ausbildung von Pflegekräften in Emmendingen und dem Verlauf des Umbaus. Mit der durch der Umstrukturierung des Krankenhauses in Waldkirch einhergehenden Erhöhung der Fallzahlen in der Ambulanz im Emmendinger Kreiskrankenhaus komme man gut zurecht, problematisch bleibt die Unterbringung von entlassenen Patienten, die sich noch nicht selbstständig versorgen können. Hier braucht es Lösungen im Landkreis, war man sich einig. 
Alexander Schoch wünschte Thomas Walter und Regina Strehmel weiterhin viel Erfolg und versprach, sich in Kreis- und Landtag weiter für die Belange der Pflege und des Kreiskrankenhauses einzusetzen. Für die aktuelle Situation ergänzt er: „Die durch den Coronavirus verursachte Pandemie stellt uns alle vor große, das medizinische Personal aber vor riesige Herausforderungen. Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich soweit es geht auf soziale Kontakte zu verzichten und die vulnerablen Gesellschaftsgruppen zu schützen. Und dem medizinischen Personal wünsche ich viel Kraft und danke Ihnen allen von Herzen für Ihren Einsatz.“

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