Auftaktveranstaltung zur Biomusterregion

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, hat in Eichstetten am Kaiserstuhl den Startschuss für die Biomusterregion bestehend aus den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg gegeben.
„Jetzt geht’s los!“ begrüßte der Emmendinger Landrat Hanno Hurth im Namen der drei Kooperationspartner die zahlreichen Gäste bei Rinklin Naturkost in Eichstetten. Nachdem die erste Bewerbung nicht erfolgreich war, könne man den jetzigen Erfolg umso mehr genießen, sagte er. Außerdem habe das die Anstrengung und das Unterstützernetz verstärkt.
Minister Peter Hauk wünschte allen Beteiligten viel Erfolg. Die Verbindung von ländlichen und städtisch geprägten Gebieten im Landkreis Emmendingen findet er, ebenso wie bei der Biomusterregion rund um Stuttgart besonders interessant: Die Verzahnung zwischen Konsumenten in der Stadt und dem Produzenten auf dem Land sei hier besonders gut nachvollziehbar. Er wies außerdem auf die Chancen hin, die sich durch Außer-Haus-Verpflegung für bieten. Auch hier wolle man regionale Wertschöpfungsketten unterstützen und den Anteil der Biolandwirtschaft von momentan 12,5% noch weiter erhöhen.
Die Regionalmanagerin der Biomusterregion Andrea Gierden stellte ihr Konzept vor, mit dem sie Landwirtschaft für alle erlebbar machen will. Die Verzahnung von Stadt und Land soll dabei in beide Richtungen erfolgen.
Alexander Schoch, der die Bewerbung als Biomusterregion beim Landratsamt angeregt hatte, freut sich über den Start. „Die Biomusterregion bietet den beteiligten Landkreisen große Chancen, regionale Produktion und Vermarktung zu unterstützen, die Wertschöpfungsketten stärken und mit der Erhöhung des Anteils der Bio-Landwirtschaft auch zu Klima- und Artenschutz beizutragen.“

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