Alexander Schoch MdL: „Starke Ländliche Räume liegen uns am Herzen“

Die grün-schwarze Landesregierung fördert Projekte im Landkreis Emmendingen mit 2.125 945 € aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Pressemitteilung Nr. 07/2020
Emmendingen, den 10.02. 2020
Die Gemeinden Biederbach, Elzach, Endingen, Gutach, Sasbach, Sasbach -Jechtingen, Simonswald, Teningen (Bottingen, Köndringen, Landeck, Nimburg), Weisweil und Winden (Niederwinden, Oberwinden) erhalten für Fördermittel aus dem ELR-Programm.
„Starke Ländliche Räume liegen uns Grünen am Herzen. Wir wissen, dass unsere ländlichen Regionen vor Herausforderungen stehen“, erklärt Landtagsabgeordnete der Grünen Alexander Schoch.
Die Landesregierung hat das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) noch einmal um 15 Millionen Euro aufgestockt – von 75 auf 90 Millionen Euro. Ein Schwerpunkt liegt auf Wohnen und Bauen: Mit der Hälfte der Summe unterstützt Grün-Schwarz Innenentwicklung und Wohnraum mit einem Extra-Förderzuschlag, wenn Holz für die Bauten verwendet wird.
Eine starke Infrastruktur vor Ort ist ein zentraler Standortfaktor für die Gemeinden. Gemeinden, die Bäckereien, Metzgereien, kleine Handwerksbetriebe und Gasthäuser unterstützen, werden deshalb bevorzugt gefördert. Auch für Unternehmensentwicklung und Arbeiten im Ländlichen Raum ist eine Vielzahl von Projekten bewilligt worden.
„Wir wollen, dass unsere Ortskerne lebendig und lebenswert bleiben.
Bei den Projekten in Biederbach-Dorf (101.790€), Bleibach (82.460€), Teningen – Bottingen (84.020€) sowie Teningen-Nimburg (24.340€) steht die wohnortnahe Versorgung im Zentrum.
Für wohnortnahes Arbeiten wurden Projekten in Elzach / Yach – Dorf (22.500€) und Endingen (200.000€) sowie Teningen-Köndringen (16.560€) ausgewählt.
Zum ersten Mal wurde bei dieser Ausschreibung eine Förderung für lokale Grundversorgung angeboten. „Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Gaststätten zentrale Treffpunkte und wichtige Dorfzentren sind. Dies wurde auch rege genutzt“, so Alexander Schoch.
„Die Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern“, betont der Landtagsabgeordnete. Rund die Hälfte der Mittel wird 2019 für die Innenentwicklung der Kommunen und das Schaffen von Wohnraum verwendet. „Innen vor außen: So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken die Ortskerne“, sagt Alexander Schoch.
Die erfolgreiche ökologische Neuausrichtung des Programms wird auch 2019 konsequent fortgesetzt.“ So konnten Projektteil Innenentwicklung/Wohnen Projekte in Gutach-Bleibach (200.000€), Sasbach (65.630€) und Sasbach-Jechtingen (96.240€), in Simonswald-Ettersbach (32.800€), Teningen-Köndringen (152.050€), Teningen-Landeck (25.000€), Weisweil (212.830€), Niederwinden (790.000€) und Oberwinden (19.725€) von der Förerung profitieren.
Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) stärkt gezielt die ländlichen Regionen in Baden-Württemberg. 487 Gemeinden und 1538 Projekte wurden in diesem Jahr ausgewählt. „Im Landkreis Emmendingen haben sich mehr Projekte (32) als 2019 durchgesetzt und die Fördersumme für den Landkreis hat sich ebenfalls auf 2.125.945 € erhöht, das ist eine Auszeichnung im Wettbewerb um die besten Projektideen“, freut sich Alexander Schoch.
Hintergrund Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum:
Das ELR ist das zentrale Investitionsförderprogramm des Landes für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, den zwei Biosphärengebieten und den sieben Naturparken gibt es Impulse, die Ländliche Regionen attraktiv und zukunftsfähig halten.  Die grün-geführte Landesregierung will mit dem ELR den Ländlichen Raum nachhaltig stärken und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen in Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet.
Im Sinne einer Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung.
Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz trifft jährlich die Programmentscheidung. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung wird auch die strukturverbessernde Wirkung der Projekte beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Maßnahmen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

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