Alexander Schoch zum Gespräch bei Christian Ramm in der Freiburger Arbeitsagentur

Pressemitteilung Nr. 97/2019
Emmendingen, den 06.11.2019

Um sich über die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Region und in seinem Wahlkreis zu informieren, folgte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch der Einladung des Geschäftsführers der Agentur für Arbeit, Christian Ramm, zum Gespräch. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der grünen Fraktion im Landtag besucht die Arbeitsagentur Freiburg regelmäßig, um sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Land, der Region und in seinem Wahlkreis zu informieren. Angesichts der aktuellen Wirtschaftsentwicklung erkundigte sich Alexander Schoch, ob sich die konjunkturelle Entwicklung mit der sinkenden Nachfrage in einigen Branchen bereits auf den Arbeitsmarkt der Region niederschlage. Christian Ramm berichtete, dass die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr bisher nicht besorgniserregend seien, die Nachfrage nach Informationen zur Kurzarbeit aber spürbar ansteige. Nach vielen Jahren der sich immer weiter verbessernden Wirtschaftszahlen müsse man sich aber bewusst machen, dass die Situation noch immer gut sei. Man beobachte die Lage genau.

Gute Erfahrungen mache die Arbeitsagentur nach wie vor in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem Elsass. Hier, ebenso wie in anderen Bereichen, ist Südbaden deutschlandweit Vorbild für andere Grenzregionen. Ein festes Budget würde, so Christian Ramm, diese vielschichtige Arbeit vereinfachen. Er betonte der Erfolg in diesem und anderen Pilotbereichen sei vor allem dem guten Personal in Freiburg zu verdanken, das immer offen für neue Ideen und bereit zu deren Umsetzung sei. Auch im Bereich Bildung ist das der Fall: in Zusammenarbeit mit der Freiburger Universität, der IHK und der Handwerkskammer hilft die Arbeitsagentur Studienabbrechern bei der Suche nach alternativen Ausbildungswegen und gehörte zu den Pilotregionen bei der Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Berufsberatung und den Schulen. Beide Angebote werden sehr gut angenommen. Alexander Schoch zeigte sich erfreut, dass auf diese Weise mehr Jugendliche für eine Ausbildung beispielweise im Handwerk gewonnen werden können. Der Abgeordnete dankte Christian Ramm für das Gespräch und -angesichts dessen nahenden Abschieds in den Ruhestand- für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

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