V.l.n.r. Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Prod. Dr. Gerhild Becker, Thomas Heckert, Sabine Weidert und Clemens Bratzler

Gemeinsam Sorge tragen. Weil Sterben ein Teil des Lebens ist

Podiumsdiskussion beim Jahresempfang der katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg

Die katholischen Bischöfe haben zum Jahresempfang eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Freiburger Erzbischof Stephan Burger und Ansprachen von Landtagspräsidentin Munterem Aras und Ministerpräsident Winfried Kretschmann gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Gemeinsam Sorge tragen. Weil Sterben ein Teil des Lebens ist.“

Palliativmediziner und Theologe Gerhild Becker vom Uniklinikum Freiburg, Caritasverbandsdirektor Freiburg, Gerontologe Andreas Kruse von der Universität Heidelberg und Sabine Weidert vom ambulanten Hospizdienst der Caritas im Landkreis Emmendinger sprachen über das Verständnis von Leben und Tod. Moderiert wurde das Gespräch vom stellvertretenden Landessendedirektor des SWR Clemens Bratzler.

Wie können wir alte und kranke Menschen vom Rand in die Mitte der Gesellschaft zurückholen? Hier bieten Hospize und Hospizdienste Hilfe an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Angehörige dabei, schwer kranken und sterbenden Menschen einen würdevollen Tod in Selbstbestimmung und Vertrauen zu ermöglichen. Unabhängig von Konfession und Glauben können sich Hilfesuchende im Landkreis Emmendingen jederzeit an den Hospizdienst der Caritas wenden und werden dort von geschulten, ehrenamtlichen Mitgliedern betreut.

Alexander Schoch: „Sterben gehört zum Leben. Die Arbeit der Hospizdienste ist unschätzbar und hilft begleitenden und dann trauernden Angehörigen, aber auch den Sterbenden bei einem würdevollen Abschied aus dem Leben.“

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