Klimastreik und Beschlüsse der GroKo

Am vergangenen Freitag hat Fridays for Future zum weltweiten Klimastreik aufgerufen. Bundesweit wurden 1,4 Millionen Demonstranten gezählt, in 150 Ländern und auf allen Erdteilen wurde gestreikt.
Alexander Schoch freut sich, dass sich bei den Aktionen in Südbaden so viele Menschen für den Klimaschutz engagierten. Er selbst nahm bei der Auftaktaktion „Kreuzungsinspektion“ bei der Straßenmeisterei in Waldkirch nach dem Motto „Verkehr blockiert Klimaschutz“ teil und war später beim beeindruckenden Klimastreik in Freiburg. Dorthin waren zahlreiche Elztäler im Fahrradkorso, organisiert von grünen Ortsvereinen, gekommen. Dort trafen sie auf die mit über 20.000 Teilnehmern größte Demonstration in Freiburg in der Nachkriegsgeschichte.

Während weltweit für den Klimaschutz demonstriert wurde, traf in Berlin das Klimakabinett zusammen und veröffentlichte nach 19-stündiger Verhandlung ihr so genanntes „Klimapaket“.
Alexander Schoch zeigt sich enttäuscht davon: „Was die Bundesregierung hier vorlegt, ist ein äußerst schwaches Maßnahmenpaket, mit dem sie nach Ansicht von Wissenschaftlern und Umweltexperten ihre selbst gesteckten Klimaschutzziele nie und nimmer erreichen wird.“, so der Abgeordnete. Er Kritisiert das Paket der Bundesregierung als ein völlig unzureichend. „Wir brauchen jetzt Maßnahmen für den Klimaschutz, die die richtigen Anreize setzen. „Eine CO2 Bepreisung pro Tonne von 10 Euro ein Witz“, sagt Schoch, der darauf hinweist, dass der Tonnenpreis in der Schweiz bei 80 Euro liegt.

„Wir müssen in Baden-Württemberg weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, die uns auf Landesebene zur Verfügung stehen, den Klimaschutz voran zu bringen, so könnte ich mir z. B. eine Pflicht zu Photovoltaikanlagen bei Neubauten und die Möglichkeit, dass die Kommunen eine Nahverkehrsabgabe einführen können, vorstellen.

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