Frank Dehring (li.) und Alexander Schoch nach ihrem Gespräch bei der Wabe in Waldkirch

Alexander Schoch besucht Wabe in Waldkirch

Pressemitteilung Nr. 77/2019
Emmendingen, den 08.08.2019

 Die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Wabe gGmbH setzt sich seit nun 20 Jahren für arbeitslose Menschen in Waldkirch und Umgebung ein. Bei einem Besuch vor Ort und im Gespräch mit Geschäftsführer Frank Dehring erkundigte sich der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch nach aktuellen Entwicklungen und Plänen der Wabe.

Im September startet die Wabe unterstützt vom Kreis Emmendingen das Projekt „Wohnen in der Ausbildung“ im in Waldkirch und schließe damit eine bisher bestehende Lücke in der Jugendhilfe im Landkreis Emmendingen, berichtete Frank Dehring. Dort können Auszubildende ab 18 Jahren, die einen Ausbildungsvertrag haben, ein günstiges Zimmer im Lehrlingswohnheim und bei Bedarf Hilfe von sozialpädagogischen Fachkräften bekommen. In Frage kommen Bewerberinnen und Bewerber, die bisher durch die Jugendhilfe unterstützt wurden, Jugendliche aus dem EU-Ausland oder Geflüchete, aber auch angehende Azubis, die sich den Sprung aus dem Elternhaus zum selbständigen Wohnen in großer Entfernung in Deutschland nicht zutrauen. „Es gibt noch freie Plätze, Interessierte können sich an die Wabe wenden.“, warb Frank Dehring. Er freut sich über die gelungene Umsetzung des Projekts und berichtet von der großen Unterstützung, die das Lehrlingswohnheim unter anderem durch Handwerker aus der Region erfahren habe. „Das Lehrlingswohnheim bietet Jugendlichen, die ihren Wunschberuf nicht in der Nähe des Wohnorts ihrer Eltern erlernen können, aber noch ein wenig Unterstützung bei der Alltagsbewältigung auf dem Weg zur Selbstständigkeit brauchen, eine tolle Chance.“, so der Abgeordnete. Er würde auch Aufnahmemöglichkeiten für Jugendliche unter 18 unterstützen, wofür dann aber ein Nachtdienst im Wohnheim notwendig wäre.

Im weiteren Gespräch tauschten sich Alexander Schoch und Frank Dehring über die Zukunft des Landesarbeitsprogramms, die Möglichkeit der Einrichtung von Produktionsschulen sowie die Chancen, die die Einrichtung der Biomusterregion auch für die Wabe bieten könnte und weitere Themen aus. Alexander Schoch bedankte sich für den netten Empfang und sagte abschließend: „Die wichtigen Angebote der Wabe sind breit aufgestellt und bieten Menschen, die sonst wenige Chancen gerade im Arbeitsleben und dem 1. Arbeitsmarkt haben, eine Möglichkeit zur Teilhabe und Unterstützung. Dabei wünsche ich, gerade auch als Mitbegründer und Mitglied der Wabe für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!“

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