Zeltlager an der Bockhornhütte

Alexander Schoch beim LagerFeuer der Schwarzwaldvereinsjugend

Seit über 40 Jahren veranstaltet die Jugend im Schwarzwaldverein das Zeltlager an der Bockhornhütte zwischen Kandel und Simonswald und seit vielen Jahren kommt der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch auf einen Besuch vorbei.
Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen 9 und 15 Jahre alt und kommen aus ganz Baden-Württemberg um hier gemeinsam Zeit auf einem der beiden Lager – LagerFeuer oder LagerLeben – zu verbringen. Das Familienlager hat sich als neue Form mittlerweile ebenfalls fest etabliert. 2019 nehmen 11 Familien daran teil.
In diesem Sommer werden rund 150 Kinder und Jugendliche und 60 Helferinnen und Helfer an den Lagern teilnehmen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bleiben im Schnitt zweieinhalb Wochen, inklusive Auf- und Abbau. Viele nehmen ihren Jahresurlaub in dieser Zeit.
Lagerleiter Simon Runtze nahm sich viel Zeit und begrüßte die kleine Delegation, der dieses Jahr außer dem Abgeordneten, auch Meinrad Joos, der neu gewählte Präsident des Schwarzwaldvereins sowie Bildungsreferent Alexander Egberts angehörte. Egberts ist unter anderem für die Ausbildung der ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamer zuständig. Der Erwerb der Juleica und die damit verbundene theoretische und praktische Qualifizierung ist die Voraussetzung für deren Teilnahme am Zeltlager. Seit einigen Jahren gehört auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis dazu.
Ein Highlight des diesjährigen LagerFeuers war das Sommer-Zirkusfest mit allerlei Sensationen. So gab es Tiere und Dompteure, Achterbahnen und sogar eine Geisterbahn wurde für diesen Zweck erdacht. Mit dem Gala-Dinner steht der zweite Höhepunkt für den kommenden Abend an. Das viergängige Menü wird den Kindern und Jugendlichen wie in einem vornehmen Restaurant von den Betreuern direkt an den Tisch gebracht. „Allerdings erwarten wir von den Gästen auch ein entsprechendes Verhalten“, so Küchenchef Andreas Königer in seiner Ansprache.
Das ehrenamtliche, professionell arbeitende Kochteam sorgt Jahr für Jahr dafür, dass es täglich ausgewogene Mahlzeiten gibt und alle satt werden. Die Lebensmittel stammen alle aus der Region. Es wird komplett auf Geschmacksverstärker verzichtet und auch die Vegetarier werden berücksichtigt.
Beim Rundgang durch das Lager konnten die neuen Zwölf-Personen-Zelte bestaunt werden. „Der große Vorteil ist, dass es jetzt einen Mittelgang gibt und die einzelnen Liegen besser zu erreichen sind.“
Auch die Quelle wurde begutachtet, die dieses Jahr noch recht ergiebig fließt.
„Letztes Jahr war die Quelle zu dieser Zeit schon trocken und wir mussten Wasser von außen holen. Dieses Jahr scheint genügend Quellwasser vorhanden zu sein.“, so Runtze.
„Ich komme immer wieder gerne hierher und bin ein großer Fan Ihrer tollen Arbeit und unterstütze Sie wo es geht. Sie bieten hier auch Kindern und Jugendlichen, die bisher keine großen Berührpunkte mit der Natur hatten, einzigartige Möglichkeiten und tragen mit ihrem Konzept zu einem tollen Gemeinschaftsgefühl bei. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Es ist schön, wie spielerisch hier auch mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit umgegangen wird. Diese Themen werden uns in unserem täglichen Handeln in der Zukunft noch stärker beschäftigen müssen“, so der Abgeordnete.

Verwandte Artikel