Winfried Hermann im Elztal

Auf Einladung von Alexander Schoch besuchte der Landesverkehrsminister das Baubüro der Ortsumfahrung in Winden

Die Ortsumfahrung Winden gehört zu den größten und teuersten Straßenbauprojekten im Land. Anlässlich des Ministerbesuchs im Elztal organisierte Alexander Schoch einen gemeinsamen Termin im Baubüro in Winden, um sich über den aktuellen Stand der Arbeiten und den weiteren Ablauf zu informieren. Diese Gelegenheit nutzten auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die Bundestagsabgeordneten Dr. Johannes Fechner (SPD) und Peter Weiß (CDU) sowie Marion Gentges (CDU) aus dem Landtag. Aus Winden nahmen Bürgermeister Klaus Hämmerle und dessen Vorgänger Clemens Bieniger gemeinsam mit Gemeinderäten und Marita Schmieder von der BI-Pro-Ortsumfahrung Winden teil.

Alexander Schoch, Dr. Johannes Fechner, Marion Gentges, Peter Weiß, Klaus Hämmerle, Winfried Hermann und Bärbel Schäfer beim Vortrag von Ulrich Frech zu den Tunnelarbeiten.

Alexander Schoch dankte allen für ihr Kommen und Bauleiter Daniel Haberstroh und Planer Ulrich Frech für die Bereitschaft, den Termin am Baubüro zu ermöglichen. Er erinnerte daran, wie Hermann sich für die Mittelfreigabe durch den Bund eingesetzt hatte, wofür er ausdrücklich noch einmal dankte, und dass die Zusammenarbeit aller Wahlkreisabgeordneten dazu beigetragen hatte, das Projekt zu verwirklichen. Zwei Drittel der im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel werden im Land für die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes eingesetzt. Neubauten seien, so Hermann, aber geboten, wenn aber der Durchgangsverkehr das Leben im Ort so stark beeinträchtigt, dass es unzumutbar wird. So auch in Winden, „auch wenn es richtig teuer wird.“ Hier spielt der Minister auf die inzwischen auf 120 Millionen Euro angestiegenen Kosten an.

Regierungspräsidentin Schäfer dankte Bauleiter Haberstroh und Planer Frech unter deren Leitung die Bauarbeiten in Winden trotz einiger nicht vorhersehbarer Verzögerungen so gut voran gehen.

Wie das gelingt, erläuterten die beiden anschließen anhand der Pläne und bei einem abschließenden Gang zur Baustelle.

Die Umfahrung Niederwinden wird voraussichtlich in einem Jahr fertig sein und die Vorarbeiten für den Tunnel und die Umfahrung Oberwinden laufen bereits. Hier hofft Ulrich Frech auf eine Bauzeit von drei Jahren.

Presseberichte zum Thema:
Badische Zeitung vom 16.07.2019: Viel teurer, aber „gerechtfertigt“
Elztäler Wochenbericht vom 18.07.2019: Tunnelanschlag in Oberwinden Ende September, S. 13

Verwandte Artikel