Alexander Schoch beim Grußwort zur Eröffnung des Dietrich Bonhoeffer Hauses. Foto: Schwesternverband

Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Endingen eröffnet

Alexander Schoch gratulierte dem Schwesternverband und der Stadt Endingen zur Eröffnung

Sehr geehrter Dane,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Metz,
sehr geehrte Frau Dr. Kleinknecht Strähle,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte dem Schwesternverband und der Stadt Endingen zur Eröffnung des Dietrich Bonhöffer Hauses herzlich gratulieren. Einer von Dietrich Bonhoeffers Leitgedanken war die Übereinstimmung von Glauben und Handeln in einer solidarischen Gemeinschaft einzufordern.

Solidarität generationenübergreifend zu praktizieren ist unsere Herausforderung in den Kommunen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels unserer Gesellschaft.

Das neue Dietrich Bonhoeffer Haus in Endingen
Foto: Schwesternverband.

In ihrer Einladung zur heutigen Eröffnungsfeier schrieben sie „einen alten Baum verpflanzt man nicht“ – die Menschen möchten in ihrer Heimatgemeinde alt werden. Mit der Eröffnung dieser Einrichtung tragen sie dazu bei, dies umzusetzen. Gerade die Gemeinden im Landkreis Emmendingen mit ihrem im Vergleich zu anderen Landkreisen höchsten Anteil der höchstbetagten bis 2030 stehen vor einer großen Herausforderung.

Das Land hat mit dem Gesetz zur sozialräumlichen Gestaltung von Pflege- und Unterstützungsstrukturen die Voraussetzungen für eine Kreispflegeplanung geschaffen, die sich an den Bedürfnissen der Kommunen orientiert. Zur Umsetzung der Kreispflegeplanung hat der Sozial- und Krankenhausausschuss des Kreistages die Einrichtung eines Kreispflegeausschusses beschlossen.

Damit haben wir ein Gremium, um Sektoren übergreifend fachlich zu diskutieren und um landkreisweit aufeinander abgestimmte Entscheidungen zur Pflege vor Ort zu unterstützen bzw. herbeizuführen um die notwendigen kommunalen Pflege- und Unterstützungsstrukturen, die Schaffung von altersgerechten Quartiersstrukturen insbesondere  unter  Einbeziehung  neuer  Wohn-  und  Pflegeformen, den  Aufbau von kommunalen  Beratungsstrukturen ( Pflegestützpunkte dezentral)   für  an  den  Bedarfen orientierte Angebote und die Koordinierung von Leistungsangeboten zu schaffen.

Ich wünsche der Einrichtung und insbesondere den Menschen die in dieser Einrichtung leben viel Glück eine gute Zukunft und Gottes Segen.

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