Schoch sieht Landesregierung bei Umwelt- und Klimaschutz auf gutem Weg 

„Wir müssen aber weiterhin große Anstrengungen unternehmen um unsere selbstgesteckten Klimaziele für 2020 noch zu erreichen“.

Das Statistische Landesamt und die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg veröffentlichen regelmäßig die aktuellen Umwelttrends in Baden-Württemberg. Die Treibhausgasemissionen lagen 2016 mit knapp 78,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten um rund 12% unter dem Niveau von 2016. Den Hauptanteil der Treibhausgasemissionen machen auch 2016 die verkehrsbedingten Emissionen mit rund 30 %. Die Verkehrsemissionen sind gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % gestiegen. Während die Emissionen des PKW-Verkehrs nahezu unverändert blieben, hat der Güterverkehr 4 % mehr Treibhausgase gegenüber 2015 emittiert. Baden-Württemberg konnte seinen Anteil an erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung seit dem Jahr 1991 von 8 % auf 27 % im Jahr 2017 steigern. Dieser deutliche Zuwachs ist notwendig, wenn das Land die im Klimaschutzgesetz festgeschriebenen 36% bis Ende 2020 noch erreichen will.

Eine weitere große Herausforderung, die der Klimawandel mit sich bringt ist die zukünftige Wasserversorgung.
Um diese zu meistern, erstellen das Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in den kommenden Jahren einen „Masterplan Wasserversorgung“. Mit ihm werden alle relevanten Daten zur aktuellen Versorgungsstruktur sowie Prognosen zur Entwicklung der Wasserressourcen und des Trinkwasserbedarfs gesammelt zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Daten können Kommunen und Wasserversorger entscheiden, ob und wie die Wasserversorgung in ihrem Zuständigkeitsbereich optimiert werden muss.
Siehe hierzu auch:
https://www.badische-zeitung.de/der-umwelt-in-baden-wuerttemberg-geht-es-vergleichsweise-gut
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/klimawandel-und-wasserversorgung-land-erarbeitet-masterplan/

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