Alexander Schoch als Praktikant auf Streife


Der Landtagsabgeordnete begleitete die Nachtstreife der Polizei Waldkirch

Pressemitteilung Nr. 10/2019
Emmendingen, den 15.02.2019

Am vergangenen Wochenende war der Landtagsabgeordnete mit einer Nachtstreife des Reviers der Polizei Waldkirch unterwegs. Er besucht die Polizei in seinem Wahlkreis im Rahmen seiner Abgeordnetentätigkeit regelmäßig, um einen Eindruck von der Arbeit, aber auch den Problemen vor Ort zu gewinnen: „Für mich ist es wichtig zu wissen, wo im täglichen oder nächtlichen Streifendienst der Schuh drückt“, erklärt Schoch. Nach der Einweisung und Belehrung durch Polizeihauptkommissar Kiesinger ermöglichten Tamara Armbruster, Andre Maxeiner sowie Frank Muhlke und Timo Fakler dem Abgeordneten den direkten Einblick in ihre Arbeit. Alexander Schoch begleitete die Beamten im Laufe der Nacht zu mehreren Einsätzen. Die Bandbreite der polizeilichen Aufgaben reichte von handfesten Familienstreitigkeiten, der (für die Täter nicht erfolgreichen) Sprengung eines Geldautomaten oder dem Aufgriff einer stark alkoholisierten Person.

Dieses Thema beschäftigt die Polizei im Landkreis Emmendingen zurzeit besonders: Die Fastnachtsumzüge ziehen immer wieder Gruppen von Jugendlichen an, die dort stark alkoholisiert und aggressiv auftreten. Einige Narrenzünfte wollen diesem Trend nun offensiv entgegentreten. Die Zusammenarbeit mit der Waldkircher Krakeelia und der städtischen Jugendarbeit, die bereits ihr Konzept für eine „zünftige, vernünftige Fasnet“ vorgestellt haben, wurde von Seiten der Polizei ausdrücklich gelobt.

Diskutiert wurde auch über die Personalsituation der Polizei im Land. Die habe sich zwar verbessert, sei aber nach wie vor angespannt, berichteten die Polizisten. Daher sei es wichtig qualifiziertes Personal zu gewinnen. Die aktuell steigenden Ausbildungszahlen stimmen optimistisch: Es gibt nun mehr Anwärter und Praktikanten, die nach ihrer Einarbeitung eine gute Unterstützung seien und dazu beitragen werden, die Personalsituation zu entspannen.

„Ich will die Eindrücke und Erfahrungen mit nach Stuttgart nehmen und schauen, wie die Politik unsere Polizeibeamten noch besser unterstützen kann“, versprach Alexander Schoch zum Abschied.

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