Schoch: Landkreis Emmendingen wird zusammen mit der Stadt Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald Bio-Musterregion

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Landwirtschaftsminister Peter Hauk gaben in Stuttgart die fünf neuen Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg bekannt. Die gemeinsame Bewerbung der südbadischen Kreise konnte mit breiter Unterstützung aus der Region, konkreten Ideen für die Umsetzung und dem Schwerpunkt Stadt-Land-Vernetzung überzeugen. Mit bis zu 100.000 Euro jährlich für drei Jahre fördert das Land ein Regionalmanagement zur Unterstützung des Ökolandbaus. Von der Emmendinger Hochburg aus sollen die Akteure ins Gespräch gebracht und Maßnahmen für mehr Ökolandbau entwickelt werden.
Alexander Schoch freut sich über den Bewerbungserfolg: „Die Förderung als Bio-Muster-Region wird das Bewusstsein für regionalen Bio-Landbau und dessen Akteure in den Landkreisen Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg stärken. Wir dürfen schon ein bisschen stolz sein, dass der Einsatz von Politik und Behörden sich dieses Mal gelohnt hat.“ Das Konzept sieht beispielsweise vor, den Anteil regionaler Bioprodukte in Schulen, Betriebskantinen und Mensen zu erhöhen.
Die weiteren neuen Biomusterregionen sind der Landkreis Biberach, Landkreis Hohenlohe und Schwäbisch Hall, Landkreis Ludwigsburg mit Stuttgart und der Neckar-Odenwald-Kreis.
Hintergrund:
Mit den Bio-Musterregionen setzt die Landesregierung eines ihrer Koalitionsziele um. Im Januar 2018 wurden in Folge eines Wettbewerbs die ersten vier Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg ausgewählt. Im Rahmen eines zweiten Wettbewerbs wurden Anfang 2019 nun fünf weitere Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg ausgewählt. Teil des Konzepts ist es auch, die neuen Bio-Musterregionen untereinander und mit den bereits bestehenden zu vernetzen und so Impulse fürs ganze Land zu entwickeln. ​

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