Alexander Schoch MdL und OB Stefan Schlatterer

Landtagsabgeordneter Alexander Schoch zum Informationsbesuch bei Oberbürgermeister Stefan Schlatterer

Im Rahmen seiner kommunalpolitischen Gespräche, traf sich Alexander Schoch mit OB Stefan Schlatterer zum Austausch über aktuelle landes- und kommunalpolitische Themen.
Eine große Herausforderung in den nächsten Jahren wird der Bau neuer Wohnungen sein. Die Flächen sind knapp und der Bedarf riesengroß, so der Oberbürgermeister.
Für den Landtagsabgeordneten stehe hierbei eine nachhaltige Stadtentwicklung im Vordergrund. Das Land habe zur Schaffung von kostengünstigem Wohnraum ein Wohnungsbauförderprogramm in Rekordhöhe aufgelegt und wird mit weiteren Maßnahmen Wohnbau innerorts oder das Bauen mit Holz in mehrgeschossigen Wohnungen unterstützen. Auch eine neue Landesbauordnung (LBO) wurde verabschiedet.
Der Landtagsabgeordnete unterstützt die Initiative des Oberbürgermeisters mit dem ZfP einen runden Tisch einzurichten um aktuelle Themen und Probleme anzusprechen und gemeinsame Lösungen zu finden. Immerhin ist das ZfP der größte Arbeitgeber in der Stadt. Eine hohe Akzeptanz seitens der Bürgerschaft sei daher sehr wichtig.
Beim Ausbau der Rheintalbahn und dem öffentlichen Nahverkehr blickt Oberbürgermeister Schlatterer sorgenvoll in die Zukunft. Die geplante Fahrplanänderung der Deutschen Bahn AG führe, so der OB, zum Ende des Begegnungsbahnhofs Emmendingen. Er befürchte eine schlechtere Taktung und den weitgehenden Wegfall der Haltestellen Mundingen und Köndringen. Der OB war sich mit dem Abgeordneten darin einig, dass es zu einem deutlich zügigeren Ausbau des 3. Und 4. Gleises der Rheintalbahn kommen muss, da ein attraktiver ÖPNV hiervon abhängig ist.
Eine große Aufgabe stellt für die Kommunen die Digitalisierung der Schulen dar, so Stefan Schlatterer. Hier seien Bund und Land gefordert. Die grüne Landtagsfraktion setze sich für eine starke Unterstützung der Kommunen bei dieser großen Aufgabe ein. ergänzte der Abgeordnete. Der Oberbürgermeister berichtete, dass sich die eigens geschaffene Stelle für die Digitalisierung bewährt hat und die Stadt mit dem eingeschlagenen Weg zufrieden sei.
Auch der neugeplante Knotenpunkt von B3 und B294 bei Denzlingen, der zu einer deutlichen Reduzierung des LKW-Verkehrs auf der L 186 führen soll, befindet sich in einem guten Planungsstand. Es gehe jetzt darum eine Lösung zu finden um den Flächenverbrauch so niedrig wie möglich zu halten, da auch landwirtschaftliche Flächen betroffen sind.
Der Landtagsabgeordnete dankte dem Oberbürgermeister für das gute Gespräch und dem Wunsch dem kommunalen Klimaschutz eine große Bedeutung beizumessen, gerade auch vom dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen auf der Klimakonferenz im polnischen Katowice.

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