Landkreis Emmendingen und Lebenshilfe Breisgau – Emmendingen profitieren von Projektförderung „Impulse Inklusion“


Alexander Schoch: „Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen“

Alexander Schoch gratuliert dem Landkreis Emmendingen mit dem Projekt „Inklusion durch Selbsterfahrung – ein Projekt an Schulen“ zur Förderung des Landes über 11 763 Euro und der Lebenshilfe Breisgau – Emmendingen für „Marmelade verbindet“ am Standort Bickensohl zu einer Landesförderung von 12.000 Euro.
„Inklusion vor Ort kann nur gelingen, wenn alle mitmachen. Diese Projekte zeigen  auch, dass es bei uns im Landkreis viele Menschen und auch insbesondere junge Menschen gibt, die sich in ihren Schulen, in Gemeinden oder in ihrer Nachbarschaft dafür engagieren wollen, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen in unserer Kommune/unserem Landkreis zu einer Selbstverständlichkeit wird. Ich freue mich, dass dieses Engagement nun entsprechend gewürdigt wird“, so Alexander Schoch.
Die Förderung sei ein Beleg dafür, dass Inklusion erfolgreich ist, wenn Menschen mit Behinderung da, wo sie leben, auch entsprechende Angebote zur Beteiligung vorfinden. Nur so können sie ihr Recht ausüben, selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilzunehmen. Das Projekt Inklusion durch Selbsterfahrung zeige in vorbildlicher Weise, wie man Inklusion im Alltag mit Leben füllen kann. Alexander Schoch betont: „Inklusion ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag. Wir können ihn nur erfüllen, wenn wir bereit sind, gemeinsam daran zu arbeiten.“
Landesweit unterstützt das Sozial- und Integrationsministerium im Jahr 2018 mit dem Förderprogramm „Impulse Inklusion“ 30 herausragende Modellprojekte  mit insgesamt rund 426.000 Euro
Hintergrund zum Förderprogramm:
Nach sechs Jahren „Impulse Inklusion“ hat das Land insgesamt 210 Projekte mit rund 5,6 Millionen Euro unterstützt. Alle durch „Impulse Inklusion“ geförderten Projekte werden von Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam entwickelt, geplant und durchgeführt. Expertinnen und Experten aus den Wohlfahrtsverbänden, den Kommunalen Landesverbänden, der Geschäftsstelle der Landes-Behinderten-beauftragten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Menschen mit Behinderungen haben das Ministerium für Soziales und Integration bei der diesjährigen Programmentscheidung beraten.
Das Förderprogramm ist Teil der Initiative des Sozialministeriums, mit der die UN-Behindertenkonvention in Baden-Württemberg umgesetzt werden soll.

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