Alexander Schoch MdL und Teningens Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker

Alexander Schoch zu Besuch bei Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker in Teningen

Im Rahmen seiner Bürgermeistergespräche besuchte der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker in Teningen um über aktuelle kommunalpolitische und landespolitische Themen zu diskutieren.
Da das Rathaus zur Zeit, auch mit Landesmittel, saniert wird, fand das Gespräch in der Zehntscheuer statt.
Diskutiert wurde über den Ausbau der Rheintalbahn, wobei Schoch die Auffassung vertrat, dass sich die Region weitaus stärker gegen den Zeitplan der Bahn zu Ausbau des 3. und 4. Gleises wehren müsste, denn es könne nicht sein, dass die Region den Halbstundentakt auf der Rheintalschiene zwischen Freiburg und Offenburg erst ab 2035 erhalten soll. Schoch und Hagenacker waren sich einig, dass die Haltepunkte Teningen-Köndringen und Teningen-Mundingen besonders im Hinblick auf die vielen Schüler und Berufspendler eine deutlich bessere Taktung erhalten müssen.
Es könne nicht sein, dass die Deutsche Bahn AG ab dem Fahrplan 2020 Taktzeiten einführen wolle, eine Verschlechterung gegenüber heute darstellen.
Dann käme es nach Einschätzungen von Hagenacker zu erheblichen Verwerfungen beim Citybus und erhöhten Wartezeiten. Die aktuelle Situation des Bahnhofs Emmendingen als Begegnungsbahnhof mit verlässlicher Taktung, auf die eine hervorragende und reibungslose Busanbindung gewährleistet ist, werde dann, so Hagenacker nicht mehr der Fall sein.
Alexander Schoch versprach das Thema erneut im Verkehrsministerium anzusprechen und Minister Hermann für die Situation in Emmendingen und Teningen zu sensibilisieren. Er verwies auf die Mobilitätskonferenz, die er mit dem Minister im kommenden Jahr plant. Schoch gab auch zu bedenken, dass die Kapazitäten des Schienennetzes ausgereizt seien und mit Besserungen wohl erst nach dem Ausbau des dritten und vierten Gleises zu rechnen sei.
Auf der Tagesordnung standen auch das Thema Flexibilisierung der Arbeitszeit, sowie der Ausbau und die Entwicklung von Kinderkrippen- und Kindergartenplätze wobei Bürgermeister und Abgeordneter einig waren, dass in die Qualität investiert werden müsse. Auch die Herausforderungen beim Wohnungsbau und Wunsch des Bürgermeisters nach einer Erhöhung des Hallensanierungsprogramms des Landes waren Thema.
Alexander Schoch bedankte sich bei Bürgermeister Hagenacker für das offene und sehr konstruktive Gespräch und sicherte seine Unterstützung beim Ausbau der kommunalen Infrastruktur weiter zu.

Verwandte Artikel