Alexander Breisacher und Alexander Schoch

Alexander Schoch MdL zu Besuch bei Alexander Breisacher, dem neuen Geschäftsführer des DRK Emmendingen

Alexander Schoch MdL zu Besuch bei Alexander Breisacher, dem neuen Geschäftsführer des DRK Emmendingen

Der Abgeordnete freute sich darüber, dass die integrierte Leitstelle im Landkreis gut aufgestellt sei und effektiv arbeiten würde und betonte in diesem Zusammenhang, dass die Zusammenarbeit der Rettungsdienste im Landkreis Emmendingen sehr gut funktioniere.
Einer Herausforderung stelle zurzeit die Umstellung auf Digitalfunk dar, so Breisacher, hier gebe es noch Anlaufschwierigkeiten. Auch blicke er mit Sorgen auf die Personalsituation. Zwar bilde das DRK eigene Rettungs- und Notfallsanitäter aus, doch sei es trotzdem nicht möglich alle offenen Stellen zu besetzen. So seien momentan 10 Stellen unbesetzt. Hinzu komme, dass immer wieder private Arbeitgeber die Ausgebildeten abwerben. „Da könnte man auch mal über eine Ausbildungsabgabe für diejenige  nachdenken, die nicht ausbilden.“, so der Geschäftsführer. Die Notfallrettung sei aber nicht in Gefahr. „Wir kompensieren das Defizit aktuell über freie Mitarbeiter, Studenten mit entsprechender Qualifikation und Überstunden der Mitarbeiter.“, betonte Alexander Breisacher. Auf der anderen Seite sei das Interesse am Beruf groß. Man rekrutiere den Berufsnachwuchs hauptsächlich aus dem Pool der FSJler. Breisacher bat den Abgeordneten um Unterstützung bei Bemühungen um die Absenkung des Rentenalters für die Sanitäter. „Durch den anstrengenden Schichtdienst, teilweise über Jahrzehnte, erreichen etliche Kolleginnen und Kollegen das reguläre Renteneintrittsalter nicht.“ Der Landkreis müsse bei der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) dezentral agieren um all jene Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige zu erreichen, die Unterstützung und Beratung zu Rehabilitation und Teilhabe brauchen. Darin waren sich beide Gesprächspartner einig. Alexander Schoch versprach sich auch weiterhin für das DRK Emmendingen auf Kreis- und Landesebene einzusetzen und bedankte sich für das Gespräch!

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