Wildschweinschäden im Bleichtal

Erhöhte Schwarzwildbestände im Bleichtal zwischen Herbolzheim und Freiamt

Erhöhte Schwarzwildbestände im Bleichtal zwischen Herbolzheim und Freiamt

Aufgrund des trockenen und langen Sommers und einer starken Eichenmast ist die Schwarzwildpopulation zwischen Herbolzheim und Freiamt sehr stark angestiegen. Milde Winter sorgen für beste Nahrungsbedingungen – die Schwarzkittel werden früher geschlechtsreif und bekommen mehr und öfter Nachwuchs. (Dieses Jahr ein Zuwachs von rund 300 Prozent). Bei einem Vor-Ort-Termin im Bleichtal konnte sich der Abgeordnete ein Bild von den erheblichen, teilweise flächendeckenden Schäden durch Wildschweine bzw. Wildschweinrotten machen. Im Nachgang hat sich Alexander Schoch mit der Bitte an Jagdminister Hauk gewandt die gesetzlichen Möglichkeiten auszuschöpfen um der hohen Wildschweinpopulation entschlossen entgegenzutreten und weitere Schäden von der Landwirtschaft abzuwenden.
In der Anfrage geht es neben jagdlichen Schritten auch um Sanktionen gegen „Jagdmuffel“, die Notwendigkeit von Kirrungen in Mastjahren und die Zunahme an Arbeit und Kosten für die Wiederherstellung der Flächen sowohl für den Jagdpächter als auch den Landwirt. Schoch schlägt zudem eine Wildschadenausgleichskasse vor, die z.B. auch über die Jagdpacht und die öffentliche Hand getragen wird, um die erheblichen finanziellen Aufwendungen für die Jagdpächter abzufedern: „Es muss jetzt dringend gehandelt werden. Wir brauchen eine gute zukunftsweisende Lösung!“, ist Alexander Schoch sicher.

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