Der Bundesweite Vorlesetag setzt auch im Schulzentrum Freiamt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens

Alexander Schoch als Vorleser in Freiamt

Jedes Jahr am dritten Freitag im November findet der bundesweite Vorlesetag statt, an dem DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu aufrufen, ein öffentliches Zeichen fürs Vorlesen zu setzen. Rektor Frank Viernickel und das Lehrerkollegium des Schulzentrums hatten für alle Jahrgangsstufen Vorleseaktionen geplant, sodass alle Klassen des Schulzentrums Freiamt in den Genuss des Zuhörens kamen. Für die Grundschulklassen war ein kleiner Spaziergang zum Kurhaus verbunden, um dort in den unterschiedlichen Räumen in passender Atmosphäre vorgelesen zu bekommen. Unterhaltsam und spannend lasen ihnen unter anderem Pfarrerin Anne Lepper und Konrektorin Anika Körting vor.
In der Vorlese-Pause wurden sie von den Eltern und Schülern der 7. Klasse verköstigt.
Die Klassen der Sekundarstufe 1 dagegen durften es sich in einem Teil des Lernateliers bequem machen, um dort den Vorlesern in der besonders für diesen Anlass gemütlich hergerichteten „Vorlese-Ecke“ zuzuhören.
Diesmal beteiligte sich der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch und las zum ersten Mal in der Sekundarstufe vor. In den Jahren zuvor hatte er an diesem besonderen Tag Kindergärten oder Schulen in seinem Wahlkreis als Vorleser besucht. Die Texte hatten Lehrerinnen und Lehrer passend zu Unterrichtsthemen ausgewählt. So las Schoch in der siebten Klasse aus den Büchern „Im Chat war er noch so süß“ von Annette Weber und „Martin unter Druck“ von Carolin Philipps. Nach dem Vorlesen konnten die Schüler entscheiden, welchen der Jugendromane sie in den nächsten Wochen als Deutschlektüre weiter lesen möchten. Die Entscheidung fiel mit großer Mehrheit für „Martin unter Druck“. Nach der großen Pause kamen die Fünft- und Sechstklässler in den Vorleseraum, die die ersten Kapitel aus Andreas Schlüters „Level 4. Die Stadt der Kinder“ hörten. Vor dem Lesen stellte Schoch sich und seine Arbeit im Landtag kurz vor und beantwortete Fragen der Kinder. Anschließend kam Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench und las den Klassen 8 und 9 vor. Übereinstimmend mit Reinbold-Mench sagte Schoch über diesen besonderen Tag: „Der Vorlesetag ist eine tolle Abwechslung vom Schulalltag und auch für mich ein schöner Termin. Ich hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler Freude am Lesen haben und das Vorlesen auch in den höheren Jahrgängen noch genießen konnten und der Griff nach dem Buch auch in Zukunft eine schöne und den Blick weitende Beschäftigung bleibt.“

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