Alexander Schoch mit Geschäftsführerin Nathalie Müller und Vorstandsmitglied Josef Hügle von der Sozialstation St. Franziskus in Herbolzheim

Alexander Schoch zu Besuch bei der Sozialstation St. Franziskus in Herbolzheim

Alexander Schoch besuchte die Sozialstation St. Franziskus in Herbolzheim, um sich bei Richard Obert und Josef Hügle vom Vorstand und Geschäftsführerin Nathalie Müller über die Arbeit und aktuelle Entwicklungen bei der Sozialstation zu informieren.
Die Sozialstation bietet Hilfsbedürftigen in Herbolzheim, Kenzingen, Rheinhausen und Weisweil bereits seit 1982 ein breites Spektrum von Angeboten von häuslicher Pflege über Demenzbetreuung bis hin zum Mahlzeitenbringdienst. Die Sozialstation hat den Anspruch, sich an den aktuellen Herausforderungen zu orientieren und das Angebot entsprechend zu gestalten. So nimmt beispielsweise der Bedarf an Tagespflegeplätzen kontinuierlich zu, wodurch inzwischen die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Neben der Ausweitung in Richtung Tagespflege gibt es auch Überlegungen das Angebot um einen Hospizbereich zu ergänzen.

Als größter Anbieter ambulanter Pflege in ihrem Einzugsbereich ist die Sozialstation St. Franziskus auch immer wieder Anlaufstelle für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Die aktuelle Diskussion um die personelle Ausstattung des Pflegestützpunktes Emmendingen und der Frage der Einrichtung weiterer Pflegestützpunkte im Landkreis Emmendingen wurde durch die Vertreter und Vertreterin der Sozialstation gerne aufgegriffen mit dem Hinweis, dass die Kompetenz hierfür auch vor Ort für den nördlichen Breisgau bereitgestellt werden könne. Schoch, der sich im Kreistag dafür eingesetzt hatte, die Stellen dezentral wie im nördlichen Breisgau, Kaiserstuhl oder im Elztal einzurichten, diskutierte die verschiedenen Optionen mit den Vertretern der Sozialstation. Diese schlugen vor, den Beratungsauftrag an die Anbieter abzugeben, da der Beratung beim Landkreis meist ohnehin noch eine weitere bei einem Anbieter folgt und diese aufgrund der größeren Zahl der Mitarbeiter höheren Flexibilität bei den Beratungszeiten anbieten können.

Der Landtagsabgeordnete wies darauf hin, dass aktuell geplant sei, das Landespflegegesetz von 1995 zu novellieren und an die heutigen Anforderungen an eine leistungsfähige, nachhaltige und sozialraumorientierte Pflege- und Unterstützungsinfrastruktur anzupassen. Für Alexander Schoch ergeben sich aufgrund von 2019 in Kraft tretenden Gesetzesänderungen also neue Perspektiven, die den Kommunen neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Pflege- und Unterstützungsstrukturen bieten werden.
Einen geeigneten Rahmen, um diese Möglichkeiten zu diskutieren, sieht Schoch in der kommunalen Ge-sundheitskonferenz und regte an, das Thema Pflege -und Pflegestrukturen auf deren Tagesordnung zu setzen.

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