von links nach rechts: Alexander Schoch, Bürgermeister Louis Rheinhausen, Geschäftsführerin Bettina Saier und Praktikant Maximilian Staiger

Alexander Schoch zu Besuch in der ökologischen Station Taubergießen

Alexander Schoch besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Louis aus Rheinhausen die Geschäftsführerin der ökologischen Station Taubergießen, Bettina Saier.
Die promovierte Biologin ist seit rund einem Jahr im Amt und ist im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg für die Weiterentwicklung des Naturschutzgebietes verantwortlich.

Frau Saier ist Ansprechpartnerin für die Anlieger Gemeinden des Taubergießens diesseits und jenseits des Rheins, die Landratsämter, die Vertreter des Naturschutzes, die Angler, die Jäger und nicht zuletzt die Besucher. Sie koordiniert die unterschiedlichen Themen und Anliegen.

Nur über eine Vernetzung der Beteiligten kann etwas bewegt werden, ist Saier sicher. Daher ist es ein vordringliches Ziel in verschiedenen Lenkungsgruppen gemeinsam über Lösungen nachzudenken. Die interkulturelle Zusammenarbeit ist deshalb ein wichtiges Anliegen. Diese soll ausgebaut und gestärkt werden.

Ein wichtiges Projekt ist die Besucherlenkung, die durch eine neue Beschilderung und Reduzierung der Wege ermöglicht werden soll.  Eigens dafür wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und Naturschutzverbände eingerichtet.
Damit die Tiere und Pflanzen in bestimmten Zonen (Kernzonen) ungestört sein können. Saier betont, dass sie weder gegen eine wirtschaftliche noch eine touristische Nutzung sei. Vielmehr gehe es darum die unterschiedlichen Nutzungsinteressen im Einklang mit der Natur zu gestalten.

Der Taubergießen ist das viertgrößte Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg und aufgrund seiner besonderen Beschaffenheit auch besonders gut für die wissenschaftliche Forschung geeignet. Darin sieht Frau Saier als Biologin ihre eigentliche berufliche Bestimmung. So würde sie auch gerne Forschungsansätze ausprobieren. Mittelfristig soll es darum gehen, die unterschiedlichen Institutionen und Angebote weiter zu vernetzen, die es bereits rund um das Naturschutzgebiet gibt. Auch die Gemeinde Rheinhausen möchte sich als südliches Eingangsportal stärker im Naturschutzgebiet verorten.  

Der Abgeordnete bedankte sich für die Gastfreundschaft und bekräftigte seine Unterstützung für das Naturschutzgebiet.

Infos zu Taubergießen aus Wikipedia

Das ‚Firmenschild‘ der Geschäftsstelle

 

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