Ausbau der Windenergie im Elztal

Neue Windräder im Elztal genehmigt – ein gutes Zeichen in Richtung Klimaschutz

Alexander Schoch begrüßt den Zuschlag zum weiteren Ausbau der Windenergie in Südbaden und besonders im Elztal.

Ein weiteres Zögern beim Ausbau der regenerativen Energien sei angesichts der Klimakrise, die sich weltweit immer mehr zuspitzt, unverantwortlich. Auch ein Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sei dann zu befürchten, so der Abgeordnete.

Schoch erinnerte an die Verpflichtung, die fast alle Staaten mit dem Pariser Klimaabkommen am 04. November 2016 unterzeichnet haben, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und ihre Treibhausgasemissionen auf netto null zu senken.

In vielen Regionen der Erde werde bereits gehandelt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien boome weltweit, die globalen Investitionen in grüne Technologien wachse stetig an, dagegen werde der Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland gebremst, die Kohleindustrie geschützt und die Verkehrswende blockiert, so Schoch weiter.

Derzeit steuere die Erde auf eine Erwärmung von weit über 2 Grad Celsius zu, mit der Gefahr Kipppunkte zu erreichen, bei denen sich die Klimakrise selbst verschärfe. Dabei mache Klimaschutz die Wirtschaft unabhängiger von Rohstoffimporten, schaffe Wertschöpfung und zukunftsfähige Beschäftigung im Land.

Die Entwicklung von erneuerbaren Technologien und der erfolgreiche Ausbau entsprechender Anlagen in Deutschland habe gezeigt, wie erfolgreich Klimaschutz als Treiber auf eine ökologische Modernisierung der Wirtschaft wirke. So könne Ökostrom heute bereits billiger erzeugt werden als fossiler oder atomarer.

Deutschland war lange Zeit ein Vorreiter bei den internationalen Klimaschutzbemühungen und hat mit dazu beigetragen, dass internationale Vereinbarungen wie zuletzt das Pariser Abkommen überhaupt zustande gekommen sind.

In Bayern und Baden-Württemberg ist mit dem Atomausstieg bereits eine jährliche Erzeugung von 40 Mrd. kWh stillgelegt worden. Bis Ende 2022 gehen die verbliebenen Kernkraftwerke vom Netz.

„Um diese Strommengen nicht durch fossile Energieträger zu kompensieren, ist ein forcierter Ausbau der Windenergie auch bei uns im Süden Deutschlands dringend notwendig.“, so Schoch.

Das Bundeskabinett wollte Ende Oktober die Sonderausschreibung für Onshore-Windenergie beschließen, hierbei so Schoch wäre eine Regionalquote für den Ausbau in Süddeutschland dringend notwendig, denn durch die Umstellung der EEG-Förderung auf Ausschreibungen ist Süddeutschland beim Ausbau der Windenergie erheblich benachteiligt und zurückgefallen sei. Denn nur sieben Prozent aller Windenergieanlagen, die in den bisherigen Ausschreibungsrunden einen Zuschlag erhalten haben, sind hier im Süden verortet.

„Im Klimaschutzkonzept des Landes haben wir uns das Ziel gegeben, 80 Prozent der Energie in Baden-Württemberg im Jahr 2050 aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Für die Stromerzeugung werden Wind und Sonne die Hauptträger sein. Für die Wärmeversorgung werden Solarkollektoren, Umweltwärme und Geothermie einen Beitrag leisten. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Landesregierung z.B. mit dem Windenergieerlass ein Instrument geschaffen, dass sehr sensibel die Besonderheiten unserer Region hinsichtlich Natur- und Artenschutz, Landschaftsbild oder Gesundheitsschutz abwägt und dadurch einen sensiblen Ausbau der Windkraft gewährleistet.

Hinzu kommen die Förderprogramme der Landesregierung für den kommunalen Klimaschutz. Denn der kommunalen Ebene kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.“, so der Landtagsabgeordnete Alexander Schoch.

 

 

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