Nimburger Ried: Bild von Martin Neub NABU Emmendingen

Alexander Schoch: Chancen für die Sicherung des Naturschutzgebietes Nimburger Ried sind gut

Alexander Schoch MdL traf sich neulich mit Vertretern von Naturschutzverbänden, der Unteren Naturschutzbehörde und des Landschaftserhaltungsverbandes um über die Zukunft des Nimburger Riedes zu diskutieren.
Das Schilffeld im Nimburger Ried war jahrelang brach gelegen und so zur Heimat zahlreicher seltener Arten geworden. Auch Tiere, die auf der „Roten Liste“ der bedrohten Arten stehen, wie Rohrdommel und Kornweihe oder auch seltene Schmetterlingsarten, hatten sich hier zwischenzeitlich angesiedelt.
Anfang Oktober 2017 war es nach einem Pächterwechsel abgeholzt worden, eine Umwandlung zu Ackerfläche stand im Raum.
Daraufhin wurden Behörden und Verbände aktiv und Alexander Schoch lud Umweltstaatssekretär Andre Baumann zu einem Vor-Ort-Termin ein und das Schilffeld im Nimburger Ried konnte zu Naturschutzzwecken umgewidmet werden.
Ausschlaggebend für das aktuelle Treffen mit den Naturschutzvertretern war die ermutigende Antwort der zuständigen Ministerien auf ein erneutes Schreiben des Abgeordneten, worin er sich über weitere Schutzmöglichkeiten für das Nimburger Ried informieren wollte.
Die Bemühungen könnten bald schon Früchte tragen und weitere Flächen innerhalb des Flurstückes für Naturschutzzwecke zur Verfügung gestellt werden.
Um eine langfristige Lösung für die Sicherung der Flächen für den Naturschutz zu gewährleisten finden bereits intensive Planungen und Maßnahmen statt.
Ob eine Unterschutzstellung des Gebietes zu den naturfördernden Naturmanagementaufgaben zielführend ist, wird ebenfalls geprüft. Die Chancen für eine gute Zukunft für das Nimburger Ried stehen gut, resümierte der Abgeordnete, der sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden bedankte!

Schilffeld im Nimburger Ried – abgeholzt

 

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