Alexander Schoch und Sandra Boser besuchen Gymnasium Kenzingen

Pressemitteilung Nr. 75/2018
Emmendingen, den 12.10.2018

Im Rahmen seiner Schulbesuche im Wahlkreis war Alexander Schoch zu Gast im Gymnasium Kenzingen, wo in diesemJahr das 140jähriges Bestehen gefeiert wird. Als Expertin hatte er Sandra Boser, die bildungspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion und Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung, eingeladen, ebenfalls an dem Termin teilzunehmen.

 Empfangen wurden die Politiker vomneuen Schulleiter Thilo Feucht, dessen Stellvertreter Nikolaus Gündel und den Mitgliedern der erweiterten Schulleitung. Der landesweite Lehrermangel, der die Gymnasien weniger als andere Schulformen trifft, wurde ebenso angesprochen wie die Herausforderungen der inklusiven Beschulung. Hier wünschen sich die Pädagogen mehr Fachkräfte sowie mehr Flexibilität für die Gestaltung, um den Anforderungen der Kindern gerecht werden zu können.  Zur „neuen Oberstufe“, die einen deutlichen Schwerpunkt auf MINT-Fächer legt, gab es gemischte Reaktionen. Kritisiert wurde vor allem die geplante Stundenreduktion der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer wie Politik oder Gemeinschaftskunde.

Sandra Boser berichtete über den aktuellen Stand zur Oberstufenreform in der Koalition und versprach sich dafür einzusetzen, dass die endgültige Ausgestaltung rechtzeitig vor dem Start der Oberstufenberatung im Dezember bekannt gemacht wird.

 Anschließend kamen Boser und Schoch mit Mitgliedern der SMV zusammen. Die Schülerinnen und Schüler berichteten von ihren Erfahrungen und stellten Fragen. Die Themen waren breit gestreut und reichten von Sinn oder Unsinn der verpflichtenden Grundschulempfehlung über die vollen Stundenpläne der G8-Gymnasiasten, bei denen es schwer sei, so die Schüler, noch Zeit für gesellschaftliches Engagement zu finden bis hin zu Gewichtung verschiedener Fächer.

 Schoch und Boser bedankten sich für die engagierte und informative Diskussion. „Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern hat viel Spaß gemacht und ermöglicht uns, dieAuswirkungen der Bildungspolitik vor Ort zu beobachten und ihre Anregungenmitzunehmen, denn diese sind sehr wertvoll für zukünftige Entscheidungen.Dieses Gespräch mit den Jugendlichen am Kenzinger Gymnasium kann gerne wiederholtwerden“, so die Abgeordneten. 

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